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Staatsanwaltschaft: Todesursache muss geklärt werden

Potsdam  

Staatsanwaltschaft: Todesursache muss geklärt werden

22.10.2019, 16:41 Uhr | dpa

Staatsanwaltschaft: Todesursache muss geklärt werden. Frauenleiche an der Langen Brücke in der Havel gefunden

Bestatter transportieren neben Kriminalisten eine Frauenleiche, die an der Langen Brücke in der Havel gefunden wurde, ab. Foto: Bernd Settnik/dpa-Zentralbild/dpa (Quelle: dpa)

Nach dem Fund einer weiblichen Leiche im Potsdamer Hafenbecken soll eine Obduktion die Todesursache klären. Die Staatsanwaltschaft Potsdam geht davon aus, dass es sich bei der Toten um das vermisste 15-jährige Mädchen aus Potsdam handelt. Eine DNA-Untersuchung sei angesetzt worden, um 100-prozentige Sicherheit zu erhalten. "Bislang liegen uns keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor", sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Markus Nolte, der Deutschen Presse-Agentur.

Mit ersten Ergebnissen der Obduktion sei im Laufe der Woche zu rechnen, hieß es weiter. Die 15-Jährige war seit einer Woche vermisst worden.

Nach dem Tod des Mädchens steht an der Schule der Jugendlichen, der Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule, eine Schulpsychologin bereit, teilte das Bildungsministerium mit. Zudem sei ein Trauerraum eingerichtet worden. Lehrer informierten am Mittwoch in der ersten Unterrichtsstunde die Schüler über den Tod des Mädchens.

Nach einem Streit mit ihren Eltern war die 15-Jährige vergangenen Dienstag verschwunden. An einer Uferstelle im Potsdamer Nuthepark war später eine Tasche mit persönlichen Gegenständen der Schülerin gefunden worden. Die Polizei suchte das Areal mit zwei Hunden, einer Drohne, einem Hubschrauber und Tauchern der Wasserschutzpolizei erfolglos ab. Ein Angler informierte am Dienstag die Rettungsleitstelle über eine leblose Person. Die Leiche trieb im Wasser gegenüber der Anlegestelle der Fahrgastschifffahrt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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