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Kerosin abgelassen: Grund war wohl technischer Defekt

Büchel  

Kerosin abgelassen: Grund war wohl technischer Defekt

22.10.2019, 17:36 Uhr | dpa

Der Pilot eines US-Militärflugzeugs, das gut 3,5 Tonnen Kerosin über der Eifel abgelassen hat, ist nach Angaben der Bundeswehr von einem technischen Defekt dazu gezwungen worden. Details nannte die Sprecherin des Luftfahrtamts der Bundeswehr in Köln-Wahn nicht. Das Kampflugzeug habe an einer Nato-Übung teilgenommen, sagte die Sprecherin. Zuvor hatte der SWR darüber berichtet.

Zu dem Zwischenfall kam es nach Angaben der Deutschen Flugsicherung (DFS) am vergangenen Freitag rund 28 Kilometer nördlich von Büchel. Das abgelassene Kerosin habe sich auf ein Gebiet mit einem Radius von rund 37 Kilometern verteilt. Die US-Maschine vom Typ F-15 sei auf dem Luftwaffenstützpunkt Büchel im Kreis Cochem-Zell gestartet und auch dorthin zurückgekehrt. Nach Angaben einer Sprecherin der US-Streitkräfte gehört die Maschine zu einer Einheit auf dem von der US-Luftwaffe genutzten Militärflugplatz Lakenheath in England.

Ein "Fuel Dumping" ist eine Notmaßnahme, damit eine Maschine mit weniger Gewicht landen kann. Flugsicherung und Pilot suchen dafür laut DFS gemeinsam ein geeignetes Gebiet.

Vergangene Woche hatte nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur eine Nato-Übung mit der Bezeichnung "Steadfast Noon" begonnen. Trainiert werden sollte unter anderem der Einsatz von Jagdbombern, die im Kriegsfall mit Atomwaffen bestückt werden könnten. Die Bundeswehr beteiligte sich mit Tornados des taktischen Luftwaffengeschwaders 33 des Stützpunktes Büchel an der Übung. Dort lagern nach offiziell nicht bestätigten Angaben US-Atomwaffen vom Typ B61.

Vor zwei Wochen war nördlich von Trier ein US-Kampfjet vom Typ F-16 in der Nähe von Zemmer im Kreis Trier-Saarburg in einen Wald gestürzt. Die Maschine startete vom US-Flugplatz Spangdahlem. Die Absturzursache ist noch unklar. In Spangdahlem war der Flugbetrieb mehrere Tage ausgesetzt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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