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Millionen aus früherem SED-Vermögen fließen nun auch nach MV

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Millionen aus früherem SED-Vermögen fließen nun auch nach MV

23.10.2019, 12:39 Uhr | dpa

Millionen aus früherem SED-Vermögen fließen nun auch nach MV. Verschiedene Geldscheine liegen auf einem Haufen

Verschiedene Geldscheine liegen auf einem Haufen. Foto: Jens Büttner/zb/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Die Mecklenburg-Vorpommern vom Bund zugesprochenen rund 18 Millionen Euro aus früherem Vermögen der DDR-Parteien und -Massenorganisationen werden Wissenschaft, Kultur, Bildung und Sport zugute kommen. Wie das Finanzministerium am Mittwoch in Schwerin mitteilte, werden 5 Millionen für den Aufbau des "Ocean Technology Centers" in Rostock genutzt, einer Einrichtung zur technologischen Unterwasserforschung. Mit ebenfalls 5 Millionen Euro sollen Investitionen im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Neustrelitz unterstützt werden. 4,5 Millionen Euro fließen in Sanierung und Modernisierung von Gedenkstätten und Schulen, weitere 2,7 Millionen Euro stehen für den Sportstättenbau zur Verfügung. Eine Million Euro sei als Puffer für mögliche Mehrbedarfe eingeplant.

Insgesamt habe der Bund den ostdeutschen Ländern und Berlin im Vorjahr rund 200 Millionen Euro des Altvermögens übergeben. Mecklenburg-Vorpommern habe dabei erstmals Geld für Investitionen erhalten, sagte Finanzminister Reinhard Meyer (SPD). "Uns war es wichtig, dass wir damit einerseits das Gedenken stärken, gleichzeitig aber auch den Blick nach vorne richten", erklärte Meyer unter Hinweis auf die Zuwendungen für die beiden Forschungszentren.

Auch in der Vergangenheit hatte der Bund schon Vermögensanteile der DDR-Parteien und -Massenorganisationen an die Ost-Länder vergeben. Allerdings habe Mecklenburg-Vorpommern bislang kein Geld erhalten, weil Kommunen im Land Immobilien - wie ehemalige FDGB-Ferienheime - oder die Verkaufserlöse übertragen worden seien, erklärte ein Ministeriumssprecher.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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