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documenta-Institut startet 2020 zunächst ohne Neubau

Kassel  

documenta-Institut startet 2020 zunächst ohne Neubau

24.10.2019, 12:55 Uhr | dpa

documenta-Institut startet 2020 zunächst ohne Neubau. Der Schriftzug "documenta" steht auf einer Fensterscheibe

Der Schriftzug "documenta" steht auf einer Fensterscheibe des documenta-Archivs. Foto: Uwe Zucchi/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Das geplante documenta-Institut in Kassel soll 2020 an den Start gehen. "Im kommenden Jahr soll zunächst eine kommissarische wissenschaftliche Leitung eingesetzt, parallel dazu die wissenschaftliche Leitung in einer gemeinsamen Berufung mit der Universität Kassel ausgeschrieben werden", erklärten die Projektpartner am Donnerstag gemeinsam. Da der beabsichtigte Institutsbau in Kassel noch in den Vorbereitungen steckt, wird die Einrichtung zunächst ohne eigenes Gebäude arbeiten. Sie werde unter dem Dach der documenta gegründet und erst mittelfristig als eigenständige Einrichtung fortgeführt.

Die documenta gilt als weltweit wichtigste Ausstellung für zeitgenössische Kunst. Sie findet alle fünf Jahre in Kassel statt. Das documenta-Institut soll die Schau erforschen, vermitteln und ihre Geschichte aufarbeitet. 24 Millionen stehen für den Bau bereit. Hinter dem Projekt stehen das Land Hessen, die Stadt Kassel, die gemeinnützige documenta und Museum Fridericianum GmbH mit dem documenta archiv und die Universität Kassel mit der Kunsthochschule.

Langfristig soll das Institut Teil eines Forschungsverbundes werden. "Ziel ist es, ein Forschungsinstitut zu etablieren, das die Anforderungen an die spätere Aufnahme in die Leibniz-Gemeinschaft erfüllt", erklärten die Projektpartner. Leibniz-Einrichtungen werden durch gemeinsamen Forschungsförderung von Bund und Ländern unterstützt.

Eine Grundlage für seine Arbeit hat das documenta-Institut bereits: "Das documenta archiv beherbergt ein einzigartiges Aktenarchiv mit dem Schriftgut der vergangenen documenta Ausstellungen, eine hochkarätige Spezialbibliothek sowie umfangreiche Presse-, Bild- und audiovisuelle Mediensammlungen", sagte documenta-Generaldirektorin Sabine Schormann. Das wissenschaftliche Personal stellt die Universität: Sie hat bereits eine documenta-Professur besetzt, drei weitere werden eingerichtet.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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