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Segeberg: Polizei durch rechtsextreme Umtriebe alarmiert

Sülfeld  

Segeberg: Polizei durch rechtsextreme Umtriebe alarmiert

24.10.2019, 13:27 Uhr | dpa

Umtriebe einer Gruppe um einen Rechtsextremen im Kreis Segeberg haben die Landesregierung auf den Plan gerufen. "Es ist wichtig, dass die Menschen in Sülfeld ein starkes Zeichen gegen Rechtsextremismus in ihrem Ort setzen wollen", sagte Innenminister Hans-Joachim Grote am Donnerstag. Der CDU-Politiker will am Samstag an einer Veranstaltung in der Sporthalle teilnehmen, bei der Bewohner ein Zeichen gegen rechte Umtriebe setzen wollen. Grote will seine "Solidarität und die der gesamten Landesregierung bekunden".

Auch Polizei und Verfassungsschutz sind alarmiert. "Die Person hat 10 bis 15 Leute um sich geschart. Die haben wir im Blick", sagte eine Polizeisprecherin. Beamte führen verstärkt Streife. Die Staatsschutzabteilung ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung, Verstoßes gegen das Waffengesetz und anderer Delikte.

Bei einem Vorfall am 17. Oktober seien in Sülfeld ein 56-Jähriger durch Reizgas und eine 48 Jahre alte Frau durch einen Faustschlag verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher. Beide hatten Aufkleber mit rechten Parolen entfernt. Dies hatte ein 23-Jähriger mitbekommen. Es kam zu einer Auseinandersetzung.

Personen aus dem rechtsextremen Umfeld sollen nach Medienberichten auch an Schulen im Kreis Segeberg aktiv gewesen sein. "Wir dulden keinen Rechtsextremismus an unseren Schulen", sagte Bildungsministerin Karin Prien (CDU). Schulleitungen sind gehalten, im Zweifel die Polizei zu informieren, sollten unbekannte Personen auf dem Schulgelände angetroffen werden.

Nach Einschätzung des Verfassungsschutzes belegen die Vorgänge in der Region, "dass aus anfangs virtuellen Gruppierungen im Netz ohne feste Organisationsstruktur inzwischen organisierte Gruppierungen mit aggressiv-kämpferischem Auftreten in der Realwelt geworden sind". Von diesen Gruppierungen gehe eine erhöhte Gefahr für die öffentliche Sicherheit aus.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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