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Bischofstreffen: Bistum Fulda und EKKW wollen engere Bindung

Kassel  

Bischofstreffen: Bistum Fulda und EKKW wollen engere Bindung

25.10.2019, 13:17 Uhr | dpa

Bischofstreffen: Bistum Fulda und EKKW wollen engere Bindung. Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz

Ein Bischof betet bei der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz im Fuldaer Dom. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa (Quelle: dpa)

Das Bistum Fulda und die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) wollen die Zusammenarbeit der katholischen und der evangelischen Kirche ausbauen. Das vereinbarten die neue EKKW-Bischöfin Beate Hofmann und der Fuldaer Bischof Michael Gerber bei einem ersten Erfahrungsaustausch in der osthessischen Domstadt, wie beide Kirchen am Freitag mitteilten.

Die beiden Geistlichen erklärten, sie wollten gemeinsame Foren der Zusammenarbeit und der pastoralen Innovation unterstützen und stärken. Beide Kirchen hätten mit ähnlichen gesellschaftlichen Problemen zu kämpfen. So verlieren die beiden großen christlichen Kirchen in der Bevölkerung zunehmend an Bedeutung. Belege dafür sind rückläufige Mitgliederzahlen und weniger Gottesdienst-Besucher.

Hofmann und Gerber verständigten sich darauf, sich mit ihren Kirchen gemeinsam bei Großveranstaltung zu präsentieren, etwa beim Ökumenischen Kirchentag 2021 in Frankfurt, beim Hessentag 2021 in sowie bei der Landesgartenschau 2023 (beides in Fulda). Das seien einmalige Gelegenheiten, mit Menschen über Glaubensfragen in Kontakt zu kommen und die Gemeinwohlorientierung der Kirchen in den öffentlichen Diskurs zu bringen, erklärten sie.

Hofmann wurde Ende September als Nachfolgerin von Bischof Martin Hein in ihr Amt eingeführt. Die EKKW hat rund 800 000 Mitglieder, das Bistum Fulda knapp 390 000 Mitglieder.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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