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Grundschulprojekt gegen sexuellen Missbrauch von Kindern

Ludwigshafen am Rhein  

Grundschulprojekt gegen sexuellen Missbrauch von Kindern

25.10.2019, 13:44 Uhr | dpa

Grundschulprojekt gegen sexuellen Missbrauch von Kindern. Kindesmissbrauch

Der Schatten von einem Mann und einem schaukelnden Kind fallen auf Sand auf einem Spielplatz. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Ein umfangreiches, landesweites Präventionsprogramm rund um das Thema sexueller Missbrauch von Kindern ist an einer Ludwigshafener Grundschule offiziell gestartet worden. Landesweit machen zunächst elf Grundschulen mit, es sollen nach und nach mehr werden, wie der Kinderschutzbund in Rheinland-Pfalz am Freitag mitteilte. Das Programm namens "Kinder stark machen - Kinder schützen" richtet sich an Schüler, Lehrer und Eltern, soll sensibilisieren für Anzeichen von sexualisierter Gewalt und zeigen, wo sich Betroffene Hilfe holen können.

Zu dem Programm gehören Infoabende für Eltern und Fortbildungen für Lehrer. Jede Schule erhält vom Kinderschutzbund Koffer mit Unterrichtsmaterial, Bilderbüchern für die Kinder und weiterführender Literatur für Lehrer. Die theaterpädagogische Werkstatt Osnabrück besucht die Schulen alle zwei Jahre und führt zwei interaktive Theaterstücke auf. In denen stellen zwei Schauspieler Situationen dar, in die Opfer kommen können, wie Anke Jorzig vom Kinderschutzbund in Koblenz erklärte. Mal warte ein Mann in einem Auto vor einer Schule und spreche Kinder an, mal wird gespielt, wie schwer sich ein betroffenes Kind damit tut, über erlittenen Missbrauch zu reden und mal wird gezeigt, wo Kinder Hilfe bekommen können, wenn selbst Eltern nicht zuhören. Gefördert wird das Projekt von der Lotto-Stiftung.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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