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Orbán zeichnet Stoiber mit Großem Verdienstkreuz aus

Unterhaching  

Orbán zeichnet Stoiber mit Großem Verdienstkreuz aus

25.10.2019, 19:00 Uhr | dpa

Orbán zeichnet Stoiber mit Großem Verdienstkreuz aus. Edmund Stoiber

Der ehemalige bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU). Foto: Julien Warnand/EPA/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Ungarn wird einem Zeitungsbericht zufolge den früheren CSU-Chef und bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber mit einem hohen Orden auszeichnen. Wie der "Münchner Merkur" (Samstag) schreibt, soll Stoiber am 7. November in Budapest das Große Verdienstkreuz der Republik Ungarn erhalten. Gewürdigt werden sollen Stoibers Verdienste um die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen beider Länder. Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán werde die Auszeichnung persönlich vornehmen.

In der offiziellen Begründung, die der Zeitung nach eigenen Angaben vorliegt, heißt es unter anderem: "Dr. Stoiber hat reichlich dazu beigetragen, dass Ungarn und Bayern auch heute eine intensive Zusammenarbeit führen und enge Kontakte pflegen." Der CSU-Politiker habe "immer die Vielfalt von Europa berücksichtigt, die Völker mit verschiedenen historischen Entwicklungen auf Augenhöhe und mit Verständnis behandelt und damit letztendlich zur Wiedervereinigung Europas beigetragen".

Die CSU hatte stets enge Beziehungen zu Orbán gepflegt und diesen auch mehrfach zu Klausurtagungen der Partei eingeladen. Zuletzt war die Freundschaft allerdings etwas abgekühlt. Im EU-Wahlkampf erklärte CSU-Vize Manfred Weber, dass er sich nicht mit den Stimmen von Orbáns Fidesz-Partei zum EU-Kommissionschef wählen lassen wolle. Der Ungar revanchierte sich, als er Frankreichs Präsident Emmanuel Macron dabei unterstützte, Weber als Kommissionspräsidenten zu verhindern.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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