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"schaut hin" ist Leitwort des 3. Ökumenischen Kirchentags

Limburg an der Lahn  

"schaut hin" ist Leitwort des 3. Ökumenischen Kirchentags

26.10.2019, 01:05 Uhr | dpa

"schaut hin" ist Leitwort des 3. Ökumenischen Kirchentags. Limburger Bischof Bätzing

Georg Bätzing. Foto: Boris Roessler/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Beim 3. Ökumenischen Kirchentag in Frankfurt am Main dreht sich alles um das Leitwort "schaut hin" (Markus 6.38). Das Hinschauen stehe im Gegensatz zum oberflächlichen Sehen, das in der heutigen Gesellschaft sehr verbreitet sei, sagte der Limburger Bischof Georg Bätzing am Samstag bei der Vorstellung des Leitworts. Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung ergänzte: "In dem Moment, in dem Menschen hinschauen, verändert sich die Perspektive."

So sei die Kleinschreibung des Mottos bewusst gewählt, sagte die evangelische Präsidenten für den Kirchentag 2021, Bettina Limperg: "Es macht einen Perspektivwechsel möglich, mit dem wunderbar gespielt werden kann." Es könne als Aufforderung verstanden werden, jedoch auch verändert werden, wenn etwa ein "Gott schaut hin" daraus würde.

Schauen sei mehr als Sehen, Schauen nehme wahr, erklärte Limperg weiter. Bei den Veranstaltungen in Frankfurt solle es darum gehen, durch genaues Hinschauen größere Zusammenhänge zu erkennen - und außerdem zu überprüfen, wo zu oft weggeschaut oder etwas übersehen werde. Volker Jung sagte: "Wir wollen ein Ausrufezeichen für eine solidarische und gerechte Gesellschaft setzen. Wir möchten, dass alle sorgsam aufeinander schauen und miteinander umgehen."

Nach den Ökumenischen Kirchentagen 2003 in Berlin und 2010 in München findet der 3. Ökumenische Kirchentag auf Einladung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und des Bistums Limburg vom 12. bis 16. Mai 2021 in Frankfurt statt. Dabei solle auch das Ziel eines gemeinsamem Abendmahls in den Blick genommen werden, sagte Georg Bätzing. Wie dies zu erreichen sei, müsse noch erarbeitet werden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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