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Schlägerei und Platzsturm: Wüste Szenen bei Fußballspielen

Moers  

Schlägerei und Platzsturm: Wüste Szenen bei Fußballspielen

28.10.2019, 12:02 Uhr | dpa

Schlägerei und Platzsturm: Wüste Szenen bei Fußballspielen. Polizei Blaulicht

Das Blaulicht an einem Einsatzwagen der Polizei. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa (Quelle: dpa)

Schlägerei, Platzsturm und Spielabbruch: In Solingen und Moers haben Eltern und Trainer am vergangenen Wochenende für wüste Szenen bei Fußball-Partien von Kinder- und Jugendmannschaften gesorgt. In Moers stürmte der Vater eines Spielers während der Begegnung zwischen dem Moerser SV Schwafheim 1 und dem Krefelder TSV Bockum 2 auf den Platz und schlug einem 15-Jährigen des gegnerischen Vereins die Faust ins Gesicht. Zuvor hatte sich der 48 Jahre alte Mann über die aggressive Spielweise des Moerser B-Jugend-Kickers aufgeregt, wie die Polizei mitteilte.

Der Spieler erlitt bei der Attacke vor rund 40 Zuschauern am Sonntag demnach eine Platzwunde an der Lippe und kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Der Vater aus Krefeld bekam eine Anzeige wegen Körperverletzung.

Einen Tag zuvor hatte der Schiedsrichter in Solingen ein Freundschaftsspiel der Bambinis abgebrochen, nachdem sich die Trainer der beiden Teams an die Gurgel gegangen waren. Der 42 Jahre alte Coach des VfB Solingen hatte sich nach Angaben der Polizei zunächst noch ein Wortgefecht mit seinem Gegenüber von der SG Hackenberg geliefert. "Danach kam es zu Szenen, die man normalerweise nicht bei einem Spiel von fünf und sechs Jahre alten Kindern erwartet", hieß es in der Mitteilung weiter.

Der VfB-Trainer stürmte auf die andere Seite des Fußballfelds auf den 50-Jährigen zu. Dabei sollen sich die beiden geprügelt, gewürgt und weiter beleidigt und so einen Polizeieinsatz ausgelöst haben. Die Beamten hatten demnach die Gemüter nicht vollends beruhigen können. Wegen der aufgeheizten Stimmung hatte die Polizei den 42 Jahre alten Trainer mit auf die Wache genommen, um seine Personalien aufzunehmen und eine Anzeige zu schreiben. Zu den Gründen für den Streit konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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