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ABC-Einsatz in Arnsberg: Kein gefährlicher Stoff entdeckt

Arnsberg  

ABC-Einsatz in Arnsberg: Kein gefährlicher Stoff entdeckt

28.10.2019, 18:43 Uhr | dpa

ABC-Einsatz in Arnsberg: Kein gefährlicher Stoff entdeckt. Feuerwehrfahrzeuge stehen auf einem Parkplatz

Großeinsatz wegen unbekannter Substanz bei Staatsanwaltschaft in Ansberg. Foto: Daniel Großert/Sauerlandkurier/dpa (Quelle: dpa)

ABC-Alarm bei der Arnsberger Staatsanwaltschaft: Weil sieben Menschen am Montagnachmittag dort über Atemwegsreizungen und Husten klagten, wurde ein Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungskräften ausgelöst. Etwa 150 Einsatzkräfte waren in der sauerländischen Stadt vor Ort. Am späten Abend dann teilte die Polizei via Twitter mit, die Feuerwehr habe keine gefährlichen Stoffe festgestellt. Der Einsatz sei beendet.

Den Angaben zufolge war die Feuerwehr alarmiert worden, weil ein gefährlicher Stoff ausgetreten sein soll. Chemikalien-Experten aus Dortmund seien für weitere Untersuchungen angefordert worden, sagte ein Feuerwehrsprecher. Sie sollten mit Schutzanzügen in das Gebäude gehen und Proben nehmen. Ein Feuerwehrsprecher sagte dann, bei der Substanz handle es sich um weißes Pulver.

Insgesamt seien 20 Personen mit der bislang unbekannten Substanz in Berührung gekommen, hatte die Polizei mitgeteilt. Am Abend konnten alle der Betroffenen nach Hause gehen.

In Sachsen waren am Montag in mehreren Ministerien und im Landtag in Dresden verdächtige Briefe mit einer bisher unbekannten Substanz eingegangen. In den betroffenen Poststellen seien gleichartige Sendungen geöffnet worden, aus denen jeweils eine pulvrige Substanz gerieselt sei, teilte das sächsische Landeskriminalamt mit. In den Briefen wurde zudem mit Gesundheitsschäden für die Personen gedroht, die mit dem Pulver in Kontakt kämen. Polizei und Feuerwehr "in entsprechender Schutzausrüstung" stellten die verdächtige Substanz sicher, erklärte ein Sprecher der Einsatzleitung. Eine konkrete Gefahr habe hier zunächst ausgeschlossen werden können.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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