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Land-Bund-Vereinbarung zum "Gute-Kita-Gesetz" fast erreicht

Wiesbaden  

Land-Bund-Vereinbarung zum "Gute-Kita-Gesetz" fast erreicht

28.10.2019, 18:59 Uhr | dpa

Land-Bund-Vereinbarung zum "Gute-Kita-Gesetz" fast erreicht. Der Sozialminister von Hessen, Kai Klose (Grüne)

Kai Klose (Bündnis 90/Die Grünen), Sozialminister des Landes Hessen. Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Hessen und der Bund wollen am 20. November die Vereinbarung zum "Gute-Kita-Gesetz" unterzeichnen. Das kündigte Sozialminister Kai Klose (Grüne) am Montag in Wiesbaden an. Das Gesetz sieht vor, dass bis 2022 rund 412 Millionen Euro vom Bund für die Kinderbetreuung nach Hessen fließen. Das Land stockt diese Summe bis 2025 um 138 Millionen Euro auf - für den Fall, dass der Bund seine Finanzierung nicht verlängert und um eine längerfristige Personalplanung möglich zu machen, wie Klose erläuterte.

Das Geld aus dem "Gute-Kita-Gesetz" will Hessen unter anderem in mehr Personal stecken. In den Einrichtungen solle die Fachkraft-Kind-Relation besser werden, erklärte Klose. Diese Quote gibt Auskunft darüber, wie viele Kinder jeweils von einer Fachkraft betreut werden.

Außerdem will Hessen 200 neue praxisintegrierte Ausbildungsplätze schaffen, bei denen angehende Erzieher sowohl eine Fachschule besuchen als auch in einer Kita mitarbeiten. Für die Studierenden der Fachschule soll es eine Vergütung geben, die vom Land mitfinanziert wird, wie Klose ankündigte. Bislang lernen die meisten Erzieher in Hessen ihren Beruf in Fachschulen und bekommen keine regelmäßige Ausbildungsvergütung.

Zusätzlich stehen aus dem Programm "Starke Heimat Hessen" in den kommenden vier Jahren 570 Millionen Euro für die Grundpauschalen der Kitas bereit. Aus diesen Pauschalen können die Häuser unter anderem längere Öffnungszeiten finanzieren.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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