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Krankheitsfälle nach E-Zigaretten-Konsum durch Zusätze

Bremerhaven  

Krankheitsfälle nach E-Zigaretten-Konsum durch Zusätze

29.10.2019, 17:24 Uhr | dpa

Krankheitsfälle nach E-Zigaretten-Konsum durch Zusätze. Polizei Blaulicht

Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler/dpa (Quelle: dpa)

Nach dem Konsum gefährlicher Zusätze für in E-Zigaretten verwendete Flüssigkeiten sind in Bremerhaven mittlerweile bei mindestens 13 Jugendlichen gesundheitliche Probleme aufgetreten. Die Polizei hat nach Angaben eines Sprechers vom Dienstag bereits am vergangenen Freitag drei Tatverdächtige ermittelt, die für den Vertrieb der synthetischen Zusätze verantwortlich sein sollen. Zwei von ihnen sind 17 Jahre alt, ein weiterer ist 18. Bei Wohnungsdurchsuchungen wurden nach Angaben der Polizei entsprechende Beweismittel sichergestellt.

Die E-Zigarette eines der geschädigten Jugendlichen wurde kriminaltechnisch untersucht, wie der Polizei-Sprecher mitteilte. Dabei wurden ein synthetisches Cannabinoid in Reinform und Spuren eines starken Schmerzmittels identifiziert, die dem E-Liquid beigemengt worden waren. Durch diese Mischung sei ein hochwirksamer Wirkstoff entstanden, der ähnlich wie der Cannabiswirkstoff THC wirke. Es könne aber von einer vielfach stärkeren Wirkung ausgegangen werden. Die Polizei ermittelt weiter.

Es gebe keinen Zusammenhang mit Vorfällen in den USA, wo Menschen nach der Nutzung von E-Zigaretten gestorben seien, hatte der Leiter des städtischen Gesundheitsamtes am Montag der dpa gesagt. In den USA gehe es um Lungenschäden. Das Bremerhavener Gesundheitsamt hatte in der vergangenen Woche vor dem Konsum der gefährlichen Zusätze gewarnt. Betroffene litten etwa unter Bewusstseinsstörungen, Krampfanfällen, Herzrasen, Schwindel und psychischen Symptomen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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