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Oberammergauer Jesus absolviert erste Hängeprobe am Kreuz

Oberammergau  

Oberammergauer Jesus absolviert erste Hängeprobe am Kreuz

31.10.2019, 16:10 Uhr | dpa

Oberammergauer Jesus absolviert erste Hängeprobe am Kreuz. Rochus Rückel

Rochus Rückel, einer der beiden gleichberechtigten Jesus-Darsteller für die Passionsspiele. Foto: Angelika Warmuth/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Der neue Oberammergauer Jesus-Darsteller Rochus Rückel hat seine erste Kreuzigungsprobe bestanden. "Ich war im ersten Moment überrascht, ich habe es mir höher vorgestellt. Beim letzten Passionsspiel war ich ja noch ein Kind", sagte der 23-Jährige, der Luft- und Raumfahrttechnik studiert. "Dieses Mal hatte ich ja noch meine normale Kleidung an, aber wenn man dann fast nackt vor fast 5000 Zuschauern am Kreuz hängt, ist das mit Sicherheit noch mal ganz anders."

Es sei das erste Mal gewesen, dass er ans Kreuz gehangen wurde, teilten die Organisatoren der Passionsspiele am Donnerstag mit. Die Hängeprobe ist notwendig, um die Fußstützen am Kreuz und die Fixierung für die Handgelenke auf die Größe des Darstellers anzupassen. Rückel saß dazu in einem Klettergurt.

Der zweite Jesus-Darsteller Frederik Mayet (39) hatte diese Rolle bereits bei der Passion vor zehn Jahren inne. Somit sind seine Maße bekannt. Dieser Jesus wird seine Hängeprobe später absolvieren - zumal er noch bis zum 11. November in Elternzeit ist.

Vom 16. Mai bis 4. Oktober 2020 werden rund 2400 Oberammergauer auf der Bühne stehen, um das Laienspiel vom Leiden, Sterben und der Auferstehung Jesu aufzuführen. Es geht auf ein Pestgelübde zurück. 1633 hatten die Oberammergauer versprochen, alle zehn Jahre die Geschichte der letzten Tage im Leben Jesu Christi aufzuführen, wenn niemand mehr an der Pest sterbe - was nach der Überlieferung eintraf.

Derzeit sind die Vorbereitungen in vollem Gange. Die Bühne des Passionstheaters wird umgebaut, die Schneiderei näht tausende Kostüme, Chor und Orchester proben schon. Für die Darsteller beginnen die Proben am 7. Dezember.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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