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Bischof Jeremias mit Festgottesdienst ins Amt eingeführt

Greifswald  

Bischof Jeremias mit Festgottesdienst ins Amt eingeführt

31.10.2019, 17:19 Uhr | dpa

Bischof Jeremias mit Festgottesdienst ins Amt eingeführt. Tilman Jeremias spricht nach seiner Wahl

Tilman Jeremias, neuer Bischof der evangelischen Nordkirche, spricht nach seiner Wahl. Foto: Stefan Sauer/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Tilman Jeremias hat als neuer Bischof im Sprengel Mecklenburg und Pommern der evangelischen Nordkirche am Donnerstag sein Amt angetreten. Im Greifswalder Dom St. Nikolai überreichte ihm Landesbischof Karl-Hinrich Manzke (Schaumburg-Lippe) als Vertreter der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands am Reformationstag das Bischofskreuz. Jeremias bringe viele Gaben mit für die Aufgabe eines Bischofs, etwa Liebe zu Land und Leuten und Neugier für kirchengemeindliches und geistliches Leben in der Region, sagte Manzke beim Festgottesdienst.  

Jeremias rief in seiner Predigt dazu auf, zu beten und die Türen für Fremde zu öffnen. "Wir sind nicht länger die Kirche, die allen Gott und Welt erklärt, sondern eine Kirche, die sich öffnet, um gemeinsam auf der Suche zu sein", sagte der 53-Jährige. Der frühere Rostocker Ökumene-Pastor, der in Mainz geboren wurde und bei München aufwuchs, war am 1. März zum Bischof gewählt worden. Bischofssitz ist Greifswald. Die Nordkirche hat nun in allen drei Sprengeln jeweils nur einen Bischof. In Mecklenburg und Pommern gab es für eine Übergangszeit zwei Bischöfe.

Auf dem anschließenden Reformationsempfang der Nordkirche mit Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt überbrachte die für Kirchenfragen zuständige Justizministerin Katy Hoffmeister (CDU) die besten Wünsche der Landesregierung. "Bischof Jeremias steht für die Ökumene. Es liegt ihm am Herzen, Christen, Gläubige anderer Konfessionen und auch Nichtchristen zusammenzuführen", sagte sie. Als Pastor habe er sich für die interkonfessionelle Ökumene stark gemacht. Christen, Juden, Muslime und Menschen ohne Religion hätten mit interreligiösen Andachten hätten immer wieder ein deutliches Zeichen für Demokratie gesetzt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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