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Lufthansa spricht weiter über Einstieg bei Alitalia

Fiumicino  

Lufthansa spricht weiter über Einstieg bei Alitalia

01.11.2019, 16:34 Uhr | dpa

Lufthansa spricht weiter über Einstieg bei Alitalia. Lufthansa

Ein Airbus A320 Neo (r) der Fluggesellschaft Lufthansa wird aus der Parkposition am Flughafen Frankfurt gerollt. Foto: Silas Stein/Archiv (Quelle: dpa)

Die Lufthansa hat ihr Interesse an der angeschlagenen italienischen Fluggesellschaft Alitalia nicht verloren. Bei vorher fest vereinbarten Sanierungsschritten scheint auch eine direkte Minderheitsbeteiligung der Deutschen anstelle des bislang genannten Airline-Partners Delta aus den USA möglich.

Italienische Medien und das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" zitieren aus einem Brief von Lufthansa-Vorstand Harry Hohmeister an die italienische Staatsbahn (FS), im dem er einen hohen Betrag als Beteiligung in Aussicht stelle. Neben der Bahn soll sich der Infrastruktur-Konzern Atlantia der Familie Benetton an der Alitalia beteiligen, er sucht dafür aber einen Partner aus der Luftfahrtindustrie mit dem entsprechenden Knowhow. Zum 21. November läuft die vom italienischen Staat verlängerte Frist für die Rekapitalisierung der Alitalia ab.

Lufthansa wollte die Berichte und insbesondere die genannte Summe von 150 Millionen Euro für einen 15-Prozent-Anteil nicht kommentieren. Man habe immer wieder bekräftigt, dass der italienische Markt sehr wichtig sei, dass man an einer restrukturierten Alitalia interessiert sei und sich eine kommerzielle Partnerschaft mit Alitalia vorstellen könne, erklärte ein Sprecher in Frankfurt.

Alitalia ist seit Mai 2017 insolvent. Am 15. Oktober war eine schon mehrfach verlängerte Frist zur Rekapitalisierung abgelaufen. Vorgesehen war, dass FS und Atlantia gemeinsam mit Delta und dem italienischen Finanzministerium Alitalia übernehmen. FS und Atlantia erklärten aber nur ihre grundsätzliche Bereitschaft zur Übernahme und verlangten einen weiteren Aufschub um mindestens zwei Monate. Die Regierung verlängerte die Frist nur bis 21. November.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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