Sie sind hier: Home > Regional >

Mann mit Axt von Polizei erschossen

Hoppstädten-Weiersbach  

Mann mit Axt von Polizei erschossen

03.11.2019, 09:31 Uhr | dpa

Mann mit Axt von Polizei erschossen. Ein Blaulicht leuchtet auf einem Polizeiwagen

Ein Blaulicht leuchtet auf einem Polizeiwagen. Foto: Friso Gentsch/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Ein mit einer Axt bewaffneter Mann hat im Landkreis Birkenfeld einen Menschen bedroht und ist von der Polizei erschossen worden. Der Mann war nach Angaben der Polizei am Samstag stundenlang in der Gemeinde Hoppstädten-Weiersbach unterwegs, mehrere Zeugen meldeten sich. Am Abend schließlich entdeckten Beamte den Mann, ein Schuss traf ihn tödlich. Seine Identität und Beweggründe waren am Sonntag noch unklar, wie die Polizei mitteilte.

Bereits am Samstagmorgen hatte ein Zeuge im Bereich eines Sportlerheims einen Mann mit einer Axt gemeldet, der demnach dann in den angrenzenden Wald ging. Die Fahndung verlief laut Polizei zunächst ergebnislos. Am Nachmittag berichtete dann eine Zeugin, ein apathisch wirkender Mann habe an dem Sportlerheim eine Person bedroht, auf deren Auto eingeschlagen und sei in den Wald geflohen.

Die Polizei suchte nun mit Einsatzkräften mehrerer Dienststellen, Spezialeinsatzkräften und einem Hubschrauber nach dem Täter, auch die Bundespolizei war im Einsatz - erst einmal weiter ohne Erfolg. Auch das Vereinshaus, in das eingebrochen worden war, wurde durchsucht. Rund dreieinhalb Stunden später sah eine weitere Zeugin einen Mann auf einem Feld, auf den die Beschreibung passte. Er laufe in Richtung von Tennisplätzen, meldete sie.

Dann entdeckten auch Polizisten den Mann, und er wurde erschossen. Wie und warum dies genau geschah, wollte die Polizei nicht mitteilen. Die Kriminalpolizei eines anderen Polizeipräsidiums führe die Ermittlungen zu dem tödlichen Schusswaffeneinsatz durch, hieß es. Geklärt werden müsse auch noch, ob es sich immer um denselben mit einer Axt bewaffneten Mann handelte, den die Zeugen gesichtet hatten.

Im vergangenen Jahr erschossen Polizisten in Deutschland elf Menschen, wie aus Zahlen der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster hervorgeht. Für 2017 hatte die Hochschule noch 14 Fälle von tödlichem Schusswaffengebrauch gezählt.

In Lübeck starb am Samstag ein Bewaffneter nach einem Schusswechsel mit der Polizei. Ein Vater hatte am Nachmittag die Polizei gerufen, nachdem er und seine Tochter im Stadtpark von einem bedrohlich wirkenden Mann angesprochen worden waren. Ersten Ermittlungen zufolge hatte er auf die Beamten geschossen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Madeleinetchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: