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Diebstahl von E-Rädern auf Insel Usedom gestiegen

Heringsdorf  

Diebstahl von E-Rädern auf Insel Usedom gestiegen

04.11.2019, 07:45 Uhr | dpa

Diebstahl von E-Rädern auf Insel Usedom gestiegen. Polizei

Ein Blaulicht auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Friso Gentsch/dpa (Quelle: dpa)

Die Touristenhochburg Insel Usedom bleibt ein Schwerpunkt beim Diebstahl hochwertiger Elektro-Fahrräder in Mecklenburg-Vorpommern. Wie ein Polizeisprecher am Montag in Anklam (Vorpommern-Greifswald) sagte, wurden in den ersten zehn Monaten dieses Jahres zwischen Peenemünde und Ahlbeck 179 solcher Räder entwendet, knapp 40 mehr als im gesamten Jahr 2018. Dabei haben Diebe vor allem edle E-Bikes im Visier: Der Schaden allein bei diesen Rädern liege 2019 bisher bei 472 000 Euro und damit etwa 50 Prozent höher als im Vorjahr. Trotzdem habe sich die erhöhte Polizeipräsenz positiv ausgewirkt: Es seien insgesamt weniger Räder und Radgepäckträger gestohlen und mehr Tatverdächtige ertappt worden.

So kamen vor Hotels, an Campingplätzen, Stränden und sogar aus Tiefgaragen 2019 auf Usedom bislang insgesamt 600 Fahrräder weg, etwa 100 weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Schaden liege bei 936 000 Euro insgesamt. Die Polizei konnte 45 Tatverdächtige ermitteln - 17 mehr als 2018 - und 84 entwendete Räder auffinden. Wurden im Vorjahr noch 148 Radgepäckträger von Anhängerkupplungen gestohlen, waren es 2019 bisher 74.

Ermittler vermuten hinter der Serie meist Organisierte Kriminalität mit Ziel Osteuropa, was etliche Funde unterstrichen. Die Polizei hat Zusatzstreifen mit zivilen und uniformierten Beamten von Bundes- und Landespolizei im Einsatz und weist immer wieder auf eine bessere Sicherung hin. So nehmen manche Gäste ihre Radgepäckträger sogar mit in die Hotels.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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