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Studie: Regionale Unterschiede bei Diabetes-Zahlen

Bad Homburg vor der Höhe  

Studie: Regionale Unterschiede bei Diabetes-Zahlen

05.11.2019, 16:25 Uhr | dpa

Bei der Zahl der Diabetiker gibt es nach einer Auswertung der Krankenkasse AOK in Hessen große regionale Unterschiede. Im Kreis Hersfeld-Rotenburg ist der Anteil der Erkrankten demnach am höchsten. Mehr als jeder Zehnte (11,4 Prozent) leide dort an Typ-2-Diabetes, teilte die AOK am Dienstag mit. Nach den Berechnungen der Krankenkasse gibt es im Land somit etwa 503 000 Diabetiker (8,1 Prozent). Der Bundesdurchschnitt liege bei 8,6 Prozent der Bürger.

Die Angaben stammen aus dem Gesundheitsatlas Hessen, für den das Wissenschaftliche Institut der Krankenkasse ermittelt hat. Datengrundlage seien die 1,7 Millionen AOK-Versicherten in Hessen im Jahr 2017. Mithilfe eines Berechnungsverfahrens habe man die Ergebnisse auf alle Landesbürger hochrechnen können.

Von allen Diabetikern im Land sind der Untersuchung zufolge mehr als die Hälfte über 70 Jahre alt. Der niedrigste Diabetikeranteil sei im Main-Taunus-Kreis mit 5,9 Prozent zu finden, es folgten Darmstadt und der Hochtaunuskreis mit jeweils sechs Prozent. Stark betroffen seien neben dem Kreis Hersfeld-Rotenburg auch der Werra-Meißner-Kreis (10,8 Prozent) und der Vogelsbergkreis (10,6 Prozent).

Diese deutlichen regionalen Unterschiede seien nur schwer zu erklären, sagte ein AOK-Sprecher. Denn dafür müsste man auf die einzelnen Besonderheiten der Kreise eingehen. Zwar spiele sicherlich das höhere Durchschnittsalter in ländlichen Kreise eine Rolle. "Aber die Gründe für die Unterschiede können sehr unterschiedlich sein."

Ländliche Regionen seien von der Krankheit meist am stärksten betroffen, sagte Angela Smith, leitende Ärztin bei der AOK Hessen. Durch einen veränderten Lebensstil könne ein Großteil der Erkrankungsfälle verhindert werden, sagte Smith.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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