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Hessen und Thüringen feiern Mauerfall: Gemeinsames Programm

Geisa  

Hessen und Thüringen feiern Mauerfall: Gemeinsames Programm

06.11.2019, 07:11 Uhr | dpa

Hessen und Thüringen feiern Mauerfall: Gemeinsames Programm. Grenzgedenkstätte Point Alpha

Blick am alten Grenzzaun an der Grenzgedenkstätte Point Alpha vorbei auf einen DDR-Wachturm. Foto: Uwe Zucchi/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Die Bundesländer Hessen und Thüringen erinnern am Samstag (9. November) an den Fall der Mauer vor 30 Jahren. Dazu werden die Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU) und Bodo Ramelow (Linke) an der früheren Grenze bei Großburschla (Wartburgkreis) und Heldra (Werra-Meißner-Kreis) erwartet. Geplant sind ein Gottesdienst (10.00 Uhr), eine Kranzniederlegung (11.20 Uhr) und ein Bürgerfest (12.00 Uhr).

"30 Jahre Mauerfall - Wir leben Freiheit" ist das Motto des Fesaktes, mit dem die beiden Landesregierungen gemeinsam die Feierlichkeiten begehen. Großburschla lag während der deutschen Teilung im Grenzgebiet und konnte nur von den Anwohnern sowie Personen mit Genehmigung betreten werden.

Mit einem Veranstaltungsprogramm begleitet die Grenzgedenkstätte Point Alpha das 30-jährige Mauerfall-Jubiläum. Am 10. November (14.00 Uhr), einen Tag nach der Maueröffnung vor 30 Jahre in Berlin, wird im Haus auf der Grenze in Geisa an der thüringisch-hessischen Grenze eine Foto-Ausstellung eröffnet. Sie ist bis zum 1. März 2020 zu sehen. Titel "Die Grenzöffnung 1989 in der Rhön". In Erinnerung gerufen werden sollen die freudigen Momente im Winter 1989/1990. Zur Eröffnung werden auch Filmaufnahmen gezeigt.

Im Gegensatz zur Grenzöffnung in Berlin vollzog sich dieser Schritt in der Rhön leiser, erklärte die Point Alpha Stiftung. Es sei noch befürchtet worden, dass es zu einem Eingreifen der Sowjetunion oder zu einem Bürgerkrieg in der DDR komme. Erst als die friedliche Revolution erfolgreich war, fanden auch Ost und West in der Rhön zueinander.

Am 18. November (19.00 Uhr) gibt es in Geisa eine Podiumsdiskussion zu "30 Jahre Mauerfall - Deutsch-deutsche Vergangenheitsbewältigung und ihre Auswirkungen". Teilnehmer sind der frühere FDP-Bundesvorsitzende Wolfgang Gerhardt, der Journalist und Zeitzeuge Berthold Dücker und die Publizistin Ines Geipel. Sie war in der DDR Leichtathletin und Opfer des Staatsdopings.

Am 11. November (19.30 Uhr) wird ein Foto-Vortrag zum Thema "Bruderländer DDR/CSSR" und ein Zeitzeugengespräch mit dem Fotografen Siegfried Wittenberg veranstaltet. Er schildert die Beziehungen zwischen den sozialistischen Staaten. Bereits am 8. November (9.00 Uhr) findet in der Grenzgedenkstätte ein Schülerprojekttag statt. Motto: "Jugend in der DDR - Zwischen Widerstand, Anpassung und Umbruch." Schülergruppen aus Hessen und Thüringen kommen zusammen, um etwas über den Mauerfall vor 30 Jahre zu erfahren.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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