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Missbrauchsfall: Weitere Datenträger gefunden

Bergisch Gladbach  

Missbrauchsfall: Weitere Datenträger gefunden

06.11.2019, 13:08 Uhr | dpa

Missbrauchsfall: Weitere Datenträger gefunden. Ein Streifenwagen steht mit Blaulicht auf einer Straße

Ein Streifenwagen steht mit Blaulicht auf einer Straße. Foto: Carsten Rehder/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Im Missbrauchsfall von Bergisch Gladbach hat die Polizei erneut das Haus des 42 Jahre alten Tatverdächtigen durchsucht. Dabei seien speziell ausgebildete Datenspürhunde zum Einsatz gekommen, sagte ein Sprecher der Kölner Staatsanwaltschaft am Mittwoch. Im Wohnhaus und in einem Gartenhäuschen seien weitere Datenträger "in nicht unerheblichem Umfang" gefunden worden - ob sich darauf belastendes Material befinde, sei aber noch unklar. Zuerst hatten der "Kölner Stadt-Anzeiger" und die "Kölnische Rundschau" berichtet.

Der 42-Jährige und weitere Männer stehen im Verdacht, ihre eigenen Kinder sexuell missbraucht zu haben. Am Dienstagabend hatte die Polizei in Krefeld einen fünften Verdächtigen festgenommen. Die Ermittler seien dem 38-Jährigen durch die Auswertung von Daten auf die Spur gekommen, die bereits bei einer ersten Durchsuchung bei dem 42-Jährigen sichergestellt worden waren, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Einzelheiten wollten die Ermittler voraussichtlich bei einer Pressekonferenz am Nachmittag bekanntgeben.

Die Polizei hatte auf dem Smartphone des Mannes unter anderem Chat-Verläufe mit kinderpornografischem Inhalt gefunden. Die Fotos und Videos zeigen nach Angaben der Ermittler den sexuellen Missbrauch von Kindern.

Daraufhin waren der 42-Jährige und drei weitere Männer verhaftet worden. Sie sollen ihre eigenen Kinder und Stiefkinder missbraucht haben. Das jüngste der sechs Opfer ist laut Polizei noch nicht einmal ein Jahr alt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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