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Mongolische Industrie- und Handelskammer bald in Cottbus

Cottbus  

Mongolische Industrie- und Handelskammer bald in Cottbus

08.11.2019, 12:04 Uhr | dpa

Die Mongolische Nationale Industrie- und Handelskammer (MNCCI) hat künftig ein Büro in Cottbus. Am Freitag wurde die Niederlassung im Beisein des mongolischen IHK-Präsidenten Otgondavaa Amartuvshin eröffnet. Südbrandenburger Unternehmen zeigten Interesse am Zielmarkt Mongolei und bewerteten ihn mit Blick auf die Lausitzer Kompetenzen im Bergbau und in der Energietechnik als strategisch vielversprechend, erklärte der Präsident der Industrie- und Handelskammer Cottbus, Peter Kopf, zur neuen Partnerschaft. Beide Kammern unterzeichneten einen Kooperationsvertrag. Es ist laut IHK das erste Mal, dass sich eine ausländische IHK in Südbrandenburg ansiedelt.

Einige Unternehmen wie etwa uesa GmbH in Uebigau-Wahrenbrück kooperieren laut Kopf bereits mit mongolischen Partnern. Sie beschrieben allerdings auch schwer überwindbare Hürden. Die sollten durch die mongolische Anlaufstelle in der IHK hoffentlich abgebaut werden, erklärte die IHK-Geschäftsbereichsleiterin International, Silke Schwabe. Geleitet werde das Büro von einem Deutsch sprechenden Mitarbeiter, der durch vorangegangene Aktivitäten in der Lausitz mittlerweile bestens mit der Region vertraut sei.

Die Mongolei baut neben Kupfer, Erdöl, Eisenerz, Gold und anderen Rohstoffen vor allem auch Kohle ab. Das Land hat deshalb nach Angaben der IHK Cottbus einen hohen Bedarf an Effizienz- und Umwelttechnologien. Zunehmend setze das Land auch auf erneuerbare Energien und werde sich mit Nachhaltigkeitsthemen wie Renaturierung und Wiederherstellung von Ökosystemen auseinandersetzen. In allen diesen Bereichen verfüge Südbrandenburg über Know-how.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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