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Mehr Grenzkontrollen auch im Südwesten

Konstanz  

Mehr Grenzkontrollen auch im Südwesten

08.11.2019, 13:17 Uhr | dpa

Mehr Grenzkontrollen auch im Südwesten. Polizei kontrolliert wieder mehr im Straßenverkehr

Ein Bundespolizist stoppt an der A 17 einen tschechischen Reisebus. Foto: Matthias Hiekel/ZB/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Stärkere Kontrollen der Grenzen auch in Baden-Württemberg: Nach einem Erlass von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat die Bundespolizei Kontrollen an den Grenzen zu Frankreich und zur Schweiz intensiviert. Hintergrund ist, dass ein kriminelles Clan-Mitglied wieder in Deutschland aufgetaucht ist, das im Sommer abgeschoben worden war.

Personen, bei denen im Rahmen der Fahndungsüberprüfung eine Wiedereinreisesperre für Deutschland festgestellt werde, sollen künftig zurückgewiesen werden, teilte ein Sprecher der Bundespolizeiinspektion Konstanz am Freitag mit. Das gelte ungeachtet eines etwaigen neuen Schutzersuchens.

Der Schwerpunkt der geplanten Kontrollen soll nach Angaben des Sprechers künftig öfter unmittelbar an der Binnengrenze liegen. Die Beamten wollen dabei besonders die zur illegalen Migration häufig genutzten Verkehrswege in den Blick nehmen. Die Gemeinsame Operative Dienstgruppe (GOD) Bodensee, zu der deutsche Bundespolizisten und Mitarbeiter der Eidgenössischen Zollverwaltung gehören, kontrolliere gemeinsam auf beiden Seiten der Grenze.

Die Zahl der Menschen, die beim Versuch der unerlaubten Einreise nach Baden-Württemberg aufgegriffen werden, sinkt seit Jahren. 2016 seien es 11 676 Personen gewesen, berichteten die "Stuttgarter Nachrichten" (Samstag) unter Berufung auf Zahlen der Bundespolizei. 2017 seien es 8342 und im vergangenen Jahr 6478 gewesen. In diesem Jahr wurden demnach bisher 3614 Fälle gezählt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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