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Polizei verzeichnet mehr illegale Autorennen in NRW

Duisburg  

Polizei verzeichnet mehr illegale Autorennen in NRW

09.11.2019, 10:45 Uhr | dpa

Polizei verzeichnet mehr illegale Autorennen in NRW. Unfallstelle nach mutmaßlichem Autorennen

Unfallstelle, an der unbeteiligte Frau bei mutmaßlichem Autorennen verletzt und später gestorben ist. Foto: Marius Becker/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Die Zahl der von der Polizei registrierten illegalen Autorennen in Nordrhein-Westfalen ist in diesem Jahr erneut deutlich gestiegen. Von Januar bis September ermittelten die Beamten in 456 Fällen wegen mutmaßlicher Rennen, berichtete das Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD) auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 387 Verfahren. In 72 Fällen kam es in den ersten drei Quartalen infolge von Rennen zu Verkehrsunfällen (Vorjahreszeitraum: 60).

Der Anstieg der Zahlen ist nach Angaben eines Polizeisprechers hauptsächlich auf verstärkte Kontrollen zurückzuführen. Das Thema Raser und illegale Rennen stehe seit längerem stark im Fokus der Öffentlichkeit und somit auch der Polizei. In mehreren Städten - unter anderem in Köln - beschäftigen sich spezielle Ermittlungsgruppen mit dem Phänomen. Bereits im Vergleich von 2017 zu 2018 war die Zahl der festgestellten Rennen um gut 40 Prozent auf 474 gestiegen.

Seit einer Gesetzesänderung 2017 gelten Autorennen nicht mehr als Ordnungswidrigkeit, sondern als Straftat. "Wir haben aber nicht den Eindruck, dass die Strafverschärfung zu einer Verhaltensänderung bei der entsprechenden Klientel geführt hat", sagte der Sprecher. Die erhoffte abschreckende Wirkung sei bei vielen der vorwiegend jungen Raser offenbar ausgeblieben. "Da steht wohl oft der Spaß statt der Vernunft im Vordergrund."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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