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Haseloff: Freiheit und Demokratie nicht selbstverständlich

Marienborn  

Haseloff: Freiheit und Demokratie nicht selbstverständlich

09.11.2019, 17:28 Uhr | dpa

Haseloff: Freiheit und Demokratie nicht selbstverständlich. Reiner Haseloff (CDU) in Marienborn

Reiner Haseloff (CDU), Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, an der Gedenkstätte in Marienborn. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa (Quelle: dpa)

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) hat am 30. Jahrestag des Mauerfalls zur Wertschätzung von Freiheit und Demokratie aufgerufen. Bei den Feiern am ehemaligen deutsch-deutschen Grenzübergang Marienborn sagte der Regierungschef am Samstag: "Freiheit und Demokratie sind keine Selbstverständlichkeiten." Die Demokratie sei eine große zivilisatorische Errungenschaft der Geschichte. "Uns dessen stets bewusst zu sein, sind wir den Opfern von Mauer, Stacheldraht und Diktatur schuldig", erklärte Haseloff.

In der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn an der A2 (Hannover-Berlin) feierten Sachsen-Anhalt und Niedersachsen am Samstag gemeinsam die Grenzöffnung. Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) hob die Bedeutung der Arbeit der Gedenkstätten und die wissenschaftlich fundierte Aufarbeitung der SED-Diktatur hervor. Beides sei wichtig gegen Geschichtsklitterung und Legendenbildung. Umfragen zeigten teils erhebliches Unwissen, beklagte Grütters.

Die Kulturstaatsministerin hatte zuvor mit den beiden Ministerpräsidenten Haseloff und Stephan Weil (SPD) ein neues Besucher-Informationssystem auf dem Gelände der ehemals größten deutsch-deutschen Grenzübergangsstelle eröffnet. Große, begehbare Informationselemente - sogenannte Zeitschleusen - bieten den Gästen mit Bildern und kurzen Texten Einordnung des historischen Ortes. Der Erklärungsbedarf ist 30 Jahre nach der Grenzöffnung gewachsen. Künftig sind auch die Wechselstelle der DDR-Staatsbank sowie eine Passkontrollbaracke täglich für individuelle Besuche geöffnet. "Marienborn lässt niemanden gleichgültig zurück", betonte Haseloff.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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