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Netzhoppers-Ärger über Schiri-Pfiff: "Nicht belohnt"

Bestensee  

Netzhoppers-Ärger über Schiri-Pfiff: "Nicht belohnt"

09.11.2019, 20:22 Uhr | dpa

Die Volleyballer der Netzhoppers KW-Bestensee trauern einer verpassten Chance hinterher. "Wir haben schwer gekämpft, aber uns nicht dafür belohnt", bedauerte Trainer Mirko Culic nach der 1:3 (25:22, 18:25, 24:26, 20:25)-Niederlage am Samstagabend im Bundesliga-Heimspiel gegen Pokalsieger VfB Friedrichshafen.

Für viel Diskussionsstoff sorgte in der Landkost-Arena von Bestensee der Ausgang des dritten Satzes. 24:23 führten da die Gastgeber, als ein Angriffsball von Theo Timmermann zum vermeintlichen 25:23 von Schiedsrichter Manfred Brommert (Rangsdorf) im Aus gesehen wurde. Die Netzhoppers indes hatten zuvor Blockberührung gesehen. Alle Proteste nützten nichts: Friedrichshafen bekam den Punkt zugesprochen. Es stand 24:24, das Team vom Bodensee holte sich danach auch die restlichen beiden Punkte zum Satzgewinn.

"Das war sicherlich keine glückliche Entscheidung des Schiedsrichters", drückte Netzhoppers-Manager Arvid Kinder seinen Unmut eher verhalten aus. Es wäre im Spiel der zweite Satzgewinn für die Brandenburger gewesen, die damit zumindest einen der drei zu vergebenden Punkte sicher gehabt hätten.

Zu den nur 412 Zuschauern in Bestensee gesellte sich auch Simon Guerra. Der 23-jährige chilenische Nationalspieler war am Vormittag aus Santiago de Chile kommend in Berlin gelandet. Er soll künftig den Mittelblock bei den Netzhoppers verstärken. "Noch fehlt aber die Spielgenehmigung für ihn", sagte Kinder.

In der Liga bleibt es dabei: In den bisherigen fünf Spielen gelang den Netzhoppers erst ein Sieg mit 3:1 gegen Aufsteiger Eltmann. Als nächste Aufgabe wartet nun bereits am Mittwoch das Gastspiel bei den United Volleys Frankfurt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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