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Furioser Schluss: Darmstadt und Regensburg trennen sich 2:2

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Furioser Schluss: Darmstadt und Regensburg trennen sich 2:2

10.11.2019, 16:01 Uhr | dpa

Furioser Schluss: Darmstadt und Regensburg trennen sich 2:2. Andreas Albers gegen Victor Palsson

Regensburgs Andreas Albers (l.) und Darmstadts Victor Palsson kämpfen um den Ball. Foto: Uwe Anspach/dpa (Quelle: dpa)

Ein Eigentor, ein verschossener Elfmeter und drei Treffer in den letzten sechs Minuten - in einer furiosen Partie ist Fußball-Zweitligist SV Darmstadt 98 nicht über ein Remis gegen den SSV Jahn Regensburg hinausgekommen. Ein Patzer von Schlussmann Marcel Schuhen brachte die dominanten Hausherren beim 2:2 (0:1) am Ende um den Sieg.

Vor 13 350 Zuschauern am Böllenfalltor ging Regensburg durch ein Eigentor von Dario Dumic (15. Minute) in Führung. Serdar Dursun drehte die Partie kurz vor Schluss zunächst mit zwei Treffern (88. und 90.). Doch Andreas Albers (90.+4) gelang noch der Ausgleich.

"Es ist sehr schwer, nach so einem Spiel runterzukommen", befand Trainer Dimitrios Grammozis. Seine Mannschaft habe schon im ersten Durchgang gute Ansätze gezeigt und im zweiten Durchgang dann noch mutiger nach vorne gespielt und den Abschluss gesucht. Insgesamt gehe er positiv in die Länderspielpause. Darmstadt ist derzeit 13. der Tabelle.

Im Vergleich zum 1:3 bei der SpVgg Greuther Fürth vor einer Woche stellte Grammozis auf drei Positionen um: Dursun, Tobias Kempe und Mathias Honsak standen in der Startformation. Für sie mussten Marcel Heller, Marvin Mehlem und Erich Berko auf die Bank.

Gerade als die Lilien erstmals die Kontrolle über die Partie übernahmen, fiel die Führung für die Gäste. Dumic fälschte eine Flanke von Marc Lais ins eigene Tor ab. Es war der einzige Schuss aufs Tor für die Regensburger im ersten Durchgang. Darmstadt spielte engagiert weiter, kam aber zu keinen zwingenden Chancen.

Kurz nach der Pause setzte Tim Skarke (46.) mit einem Schuss von der Strafraumgrenze ein erstes Ausrufezeichen. Einen Schuss von Fabian Holland (59.) parierte Regensburg-Keeper Alexander Meyer bravourös, ebenso drei Minuten später gegen Kempe.

Nach Videobeweis gab es dann Elfmeter für Darmstadt. Der gefoulte Dursun jagte den Ball aber über das Tor (74.). Es war der Auftakt zu einer furiosen Schlussphase. Trotz des Doppelpacks von Dursun reichte es am Ende nicht für den Sieg, weil Schuhen kurz vor Schluss eine Flanke durch die Hände rutschen ließ. "Er ist heute sicher der traurigste Mensch im Stadion", sagte Grammozis über den Torhüter. "Aber wir sind eine Mannschaft und werden ihn gemeinsam wieder aufbauen."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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