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Sachsen feiern Mauerfall an ehemaliger innerdeutscher Grenze

Plauen  

Sachsen feiern Mauerfall an ehemaliger innerdeutscher Grenze

10.11.2019, 18:59 Uhr | dpa

Sachsen feiern Mauerfall an ehemaliger innerdeutscher Grenze. Michael Kretschmer (CDU) sitzt zusammen mit seiner Partnerin

Michael Kretschmer (CDU) sitzt zusammen mit seiner Partnerin Annett Hofmann im Vogtlandtheater Plauen. Foto: Ronald Bonß/dpa-Zentralbild/dpa (Quelle: dpa)

Nicht nur in Berlin ist am Wochenende an den 30. Jahrestag des Mauerfalls erinnert worden. Auch in Sachsen und Bayern wurde gefeiert. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) würdigte bei einer Festveranstaltung in Plauen am Samstagabend den Beitrag der Bürger dieser Stadt für die friedliche Revolution. Er habe den Menschen für ihren Mut gedankt, sich an den Protesten vor 30 Jahren zu beteiligen, teilte die Staatskanzlei mit. Noch vor der Leipziger Montagsdemonstration am 9. Oktober 1989 hatte es in Plauen Massenproteste gegeben.

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) erinnerte sich mit Freude an die Wende: "Die deutsche Einheit war für mich das schönste politische Erlebnis, das ich in 50 Jahren Politik hatte", sagte er im oberfränkischen Hof - danach nahm er ebenfalls an der Feier im benachbarten Plauen teil.

Bei der Eröffnung des "längsten Gesprächs Deutschlands" an vier Orten entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze sagte Seehofer, er erinnere sich noch sehr lebhaft, wie er am 9. November 1989 den Fall der Mauer erlebt habe, nämlich während einer Bundestagssitzung in Bonn.

Als damals 40-Jähriger habe er niemals gedacht, "dass es mir einmal vergönnt sein würde, das, wofür wir politisch immer gearbeitet haben, nämlich die Wiedervereinigung unseres Vaterlandes auch tatsächlich zu erleben. Das war ein Glücksmoment besonderer Art."

Er sei dann nach Berlin geflogen und habe sich ein Stück Mauer gesichert. "Dieser Stein mit Graffitis drauf liegt bei uns im Wohnzimmer und erinnert mich immer an diesen historischen Moment", sagte Seehofer.

In Berlin gedachten am Samstagabend Zehntausende der Opfer der SED-Diktatur. Die frühere DDR-Bürgerrechtlerin Marianne Birthler erinnerte an die Menschen, deren Leben durch die SED-Diktatur zerstört wurde oder die ums Leben kamen. "Lassen Sie uns einen kleinen Moment inne halten", sagte sie. Stille legte sich kurz über den Platz am Brandenburger Tor.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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