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Bei Angriff auf "Ex" andere Frau getötet: Mann vor Gericht

Kleve  

Bei Angriff auf "Ex" andere Frau getötet: Mann vor Gericht

11.11.2019, 11:57 Uhr | dpa

Bei Angriff auf "Ex" andere Frau getötet: Mann vor Gericht. Justitia im Gericht

Die Nachbildung der Justitia steht neben einem Holzhammer und Akten. Foto: Volker Hartmann/dpa (Quelle: dpa)

Er soll seine frühere Lebensgefährtin in einem Bordell am Niederrhein mit einem Messer angegriffen und dabei eine Kollegin der Frau erstochen haben. Wegen Mordes und versuchten Mordes steht seit Montag ein 47-Jähriger in Kleve vor Gericht. Hintergrund der Attacke in einem Bordellbetrieb in Moers war laut Anklage der Streit mit der Ex-Partnerin über das Umgangsrecht mit dem gemeinsamen dreijährigen Sohn, wie das Landgericht Kleve am Montag beim Prozessauftakt mitteilte. Nach früheren Angaben der Polizei soll der Rumäne die damals 38-jährige Prostituierte erstochen haben, als die versuchte, der 31-jährigen Ex-Partnerin des Mannes zu helfen.

Aus der Anklage-Akte ergebe sich das so im Detail nicht, sagte der Gerichtssprecher. Die Staatsanwaltschaft gehe aber davon aus, dass der Angeklagte die 38-Jährige möglicherweise getötet habe, um dann die frühere Lebensgefährtin zu töten.

Der Angeklagte war laut Staatsanwaltschaft an jenem Abend im April durch die Hintertür in den Bordellbetrieb gekommen und soll dann unvermittelt mit einem Küchenmesser auf die 38-Jährige eingestochen haben. Der Stich traf die Frau ins Herz. Dann habe er seiner früheren Lebensgefährtin und Mutter des gemeinsamen Sohnes in den Rücken und ins Gesicht gestochen. Beide Frauen seien noch in einen angrenzenden Imbissbetrieb geflohen. Die 38-Jährige sei auf dem Weg ins Krankenhaus gestorben, die Ex-Partnerin des Täters sei durch eine Notoperation gerettet worden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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