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Ifo-Institut kritisiert Einigung zur Grundrente

Dresden  

Ifo-Institut kritisiert Einigung zur Grundrente

11.11.2019, 15:29 Uhr | dpa

Ifo-Institut kritisiert Einigung zur Grundrente. Joachim Ragnitz

Der stellvertretende Leiter der ifo Niederlassung Dresden des ifo Institut, Joachim Ragnitz. Archivbild. Foto: Arno Burgi/zb/dpa (Quelle: dpa)

Forscher des Dresdner Ifo-Institutes sehen die Einigung zur Grundrente kritisch. "Letzten Endes hat sich die SPD mit ihrer Forderung durchgesetzt, dass Personen mit geringen eigenen Rentenansprüchen eine zusätzliche Sozialleistung erhalten", sagte der Vize-Chef der Dresdner Niederlassung, Joachim Ragnitz, am Montag. Damit orientiere sich die Höhe der Renten nicht mehr an den zuvor gezahlten Beiträgen. Ragnitz kritisierte den erzielten Kompromiss als "eine Politik zu Lasten der jüngeren Generation als Steuer- und Beitragszahler".

Für das eigentliche Ziel, Altersarmut zu bekämpfen, leistet die Grundrente nach Einschätzung des Ökonomen hingegen so gut wie keinen Beitrag. Die Spitzen der Koalition hatten sich am Sonntag darauf verständigt, dass bis zu 1,5 Millionen Menschen künftig eine Grundrente erhalten sollen, die höher liegt als die Grundsicherung.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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