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Großeinsatz an ehemaligem Kohlebunker: Gasaustritt und Feuer

Gelsenkirchen  

Großeinsatz an ehemaligem Kohlebunker: Gasaustritt und Feuer

13.11.2019, 11:24 Uhr | dpa

Großeinsatz an ehemaligem Kohlebunker: Gasaustritt und Feuer. Feuerwehrfahrzeug

Ein Feuerwehrfahrzeug steht mit eingeschaltetem Blaulicht auf einer Straße. Foto: Patrick Seeger/dpa/Archiv (Quelle: dpa)

Komplizierter Großeinsatz der Feuerwehr in Gelsenkirchen: An einem ehemaligen Kohlebunker sind gleichzeitig austretendes Gas, Feuer und ein beschädigtes Stromkabel entdeckt worden. Die alarmierten Feuerwehrleute konnten am Dienstagabend erst mit dem Löschen beginnen, nachdem die Stromleitung abgeschaltet war.

Das Feuer konnte dann zwar schnell gelöscht werden, aber die Gaskonzentration im und um das Gebäude ging nicht zurück, wie die Feuerwehr am Mittwoch mitteilte. Deshalb sei der betroffene Bereich die ganze Nacht hindurch mit Wasser gekühlt worden.

Ursache für den Gasaustritt war nach Feuerwehrangaben eine undichte Stelle an einer unterirdischen Koksgas-Leitung. Die Gaszufuhr wurde abgedreht.

Sechs Einsatzkräfte mussten nach Angaben der Feuerwehr ins Krankenhaus, weil sie über ein leichtes Schwindelgefühl klagten. Dies habe auf eine beginnende Kohlenmonoxid-Vergiftung hingedeutet. Sie hätten aber nach kurzer Zeit wieder die Klinik verlassen können.

Nach Polizeiangaben wurde der Gefahrenbereich weiträumig abgesperrt, weil eine Explosionsgefahr nicht ausgeschlossen werden konnte. Die Schifffahrt auf dem Rhein-Herne-Kanal sei zeitweise eingestellt worden. Den Brand und den Gasaustritt hatte laut Feuerwehr ein Anrufer gemeldet, der die Gefahrensituation bei der Kontrolle einer Koksgasleitung erkannte.

Der mächtige frühere Kohlebunker befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Bundesgartenschau in Gelsenkirchen-Horst.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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