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Sachsens Linke stellt auf Parteitag Weichen für Neuanfang

Dresden  

Sachsens Linke stellt auf Parteitag Weichen für Neuanfang

13.11.2019, 12:51 Uhr | dpa

Sachsens Linke stellt auf Parteitag Weichen für Neuanfang. Linke-Politikerin Susanne Schaper

Linke-Politikerin Susanne Schaper. Foto: Oliver Killig/zb/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Sachsens Linke will auf ihrem Parteitag (15. bis 17. November) in Dresden die Weichen für einen Neuanfang stellen. Unter anderem soll ein neues Führungsduo gewählt werden, wie die Partei am Mittwoch erklärte. Dafür treten Susanne Schaper (41) und Stefan Hartmann (51) an, die die bisherige Parteichefin Antje Feiks ablösen wollen. Eine inhaltliche Neuausrichtung müsse auch personell untermauert werden, betonte Feiks am Mittwoch. Sie selbst wolle sich künftig als Abgeordnete vor allem um die ländlichen Regionen kümmern.

"Wir richten den Blick nach vorn, wollen aber auch noch einmal zurückschauen", sagte Landesgeschäftsführer Thomas Dudzak am Mittwoch. So soll es am Freitagabend vor allem darum gehen, die Gründe und Ursachen für die Wahlschlappe vom 1. September aufzuarbeiten. Bei der Landtagswahl kamen die Linken gerade einmal auf 10,4 Prozent der Stimmen. Im Landtag sind sie künftig nur noch mit 14 statt wie bisher mit 27 Abgeordneten vertreten. Jährlich müsse die Partei daher mit 180 000 Euro weniger im Jahr auskommen, so Dudzak. Die Partei müsse abwägen, "was wir uns künftig leisten können und wollen." Die politische Arbeit sieht er nicht gefährdet.

Dudzak will seinen Posten ebenfalls räumen und als Schatzmeister des neuen Landesvorstandes kandidieren. Für seine Nachfolge bewirbt sich die frühere Landtagsabgeordnete Janina Pfau. Der Leitantrag zur Neuausrichtung, der auf dem Parteitag diskutiert werden soll, ist dem mit dem Motto "Aufbruch 2020" versehen. Derzeit hat die Linke in Sachsen rund 7800 Mitglieder.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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