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Finanzhilfen für Flughafen Weeze? Bürgermeister ist dafür

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Finanzhilfen für Flughafen Weeze? Bürgermeister ist dafür

13.11.2019, 15:53 Uhr | dpa

Finanzhilfen für Flughafen Weeze? Bürgermeister ist dafür. Die Abflughalle am Flughafen Weeze (Nordrhein-Westfalen)

Die Abflughalle am Flughafen Weeze (Nordrhein-Westfalen). Foto: Martin Gerten/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

In der Debatte um Finanzhilfen für den Flughafen Weeze plädiert der Gemeindebürgermeister Ulrich Francken (CDU) für eine Unterstützung. "Ich werde dafür werben, die Finanzhilfen zur Verfügung zu stellen", sagte Francken am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.

Wegen der erheblichen wirtschaftlichen Bedeutung dürfe man diese Infrastruktur nicht aufgeben. Allerdings müssten vorher einige Fragen beantwortet und auch die Perspektiven für den Flughafen geklärt werden. Auf dem Flughafenareal arbeiten nach Angaben des Airports rund 1000 Menschen bei Firmen und Behörden.

Der Flughafen hat nach eigenen Angaben seine öffentlichen Gesellschafter, den Kreis Kleve und die Gemeinde Weeze, um eine Finanzspritze von 1,9 Millionen Euro gebeten. Weeze hatte durch die Verlagerung von Flügen des Billigfliegers Ryanair nach Köln und Düsseldorf erheblich Passagiere verloren. Für das laufende Jahr werden rund 1,3 Millionen Passagiere erwartet - etwa ein Viertel weniger als im Vorjahr.

Der Flughafen sei in den nächsten zwölf Monaten gut durchfinanziert, sagte Geschäftsführer Ludger van Bebber. Danach könnte es aber unter anderem durch höhere Luftverkehrsteuerlasten und mögliche negative Auswirkungen auf die Passagierzahlen finanziell eng werden. Die "Rheinische Post" und der WDR hatten zuvor berichtet.

Hauptgesellschafter des Flughafens ist nach Angaben eines Flughafensprechers mit rund 88 Prozent die Airport Niederrhein Holding. Der Kreis Kleve hält über 11 Prozent und die Gemeinde Weeze 0,03 Prozent. Der Kreis Kleve hielt sich noch zurück. Ob es eine Bereitschaft gebe, dem Flughafen finanziell zu helfen, müssten die politischen Beratungen in den nächsten Wochen zeigen, teilte eine Sprecherin mit.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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