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Nach Übernahme von Versum: Merck legt Zahlen vor

Darmstadt  

Nach Übernahme von Versum: Merck legt Zahlen vor

14.11.2019, 03:37 Uhr | dpa

Nach Übernahme von Versum: Merck legt Zahlen vor. Mitarbeiter bei der Arbeit

Ein Mitarbeiter bei der Arbeit in der Merck-Pharma-Produktion. Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Die Milliarden-Übernahme des US-Halbleiterzulieferers Versum, der Kauf des Materialspezialisten Intermolecular und der Umbau der Spezialchemiesparte: Merck-Chef Stefan Oschman hat in den vergangenen Monaten viel getan, um den Darmstädter Dax-Konzern neu auszurichten. Wie es derweil im Tagesgeschäft lief, berichtet das Pharma- und Chemie-Unternehmen heute mit den Zahlen für das dritte Quartal.

Im zweiten Quartal hatte Merck vom kräftigen Wachstum der Laborsparte profitiert. Der Konzern verdiente gut an Technologien, die die aufwendige Herstellung von Biotech-Medikamenten vereinfachen. Zugleich sorgten Arzneien gegen Unfruchtbarkeit und Schilddrüsenerkrankungen für gute Pharma-Geschäfte. Neue Mittel wie Mavenclad (Multiple Sklerose) und Bavencio (Krebs) spielten steigende Umsätze ein. In der Spezialchemie dagegen litt Merck unter der Konkurrenz asiatischer Anbieter, die den Darmstädtern das Geschäft mit Flüssigkristallen für Smartphones und Displays streitig machen.

Mit der Übernahme von Versum für 5,8 Milliarden Euro will Merck nun zum führenden Anbieter von Elektronikmaterialien für die Halbleiter- und Displayindustrie werden. Der Zukauf soll schon dieses Jahr Umsatz und Betriebsgewinn hochtreiben. Bislang hatte Oschmann für 2019 Erlöse von bis zu 15,9 Milliarden Euro und einen bereinigten Betriebsgewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von bis zu 4,35 Milliarden Euro angepeilt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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