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Kaiserslautern hat seine Fußballer-Figuren wieder

Kaiserslautern  

Kaiserslautern hat seine Fußballer-Figuren wieder

14.11.2019, 14:23 Uhr | dpa

Kaiserslautern hat seine Fußballer-Figuren wieder. Drei restaurierte Fußballerfiguren stehen nebeneinander

Eine schwarz gekleidete Fußballerfigur wird von zwei rot gekleideten Figuren gerahmt. Foto: Uwe Anspach/dpa (Quelle: dpa)

Rund 100 Tage nach ihrer absichtlichen Beschädigung hat die Stadt Kaiserslautern die Fußballerfiguren am sogenannten Elf-Freunde-Kreisel wieder aufstellen lassen. Arbeiter der pfälzischen Kommune fuhren die rund 100 Kilogramm schweren Betonstatuen am Donnerstag mit einer Sackkarre von einem Lastwagen zu ihrem Ursprungsort. Die Figuren waren im Atelier der Künstlerin Christel Lechner in Witten (Nordrhein-Westfalen) restauriert worden. Mitarbeiter des Ateliers halfen, die zunächst in schützende Decken gehüllten Figuren an dem Verkehrskreisel festzuschrauben.

Zwei Statuen waren Anfang August beschädigt worden - ihnen wurden die Köpfe abgeschlagen. Andere Figuren wurden mit blauer Farbe besprüht. Die Polizei schließt eine Verbindung zu dem damals bevorstehenden Spiel zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und seinem badischen Rivalen SV Waldhof Mannheim (1:1) nicht aus. Sie ermittelt gegen mehrere Verdächtige, bei denen etwa Farbspraydosen gefunden worden waren.

Die Stadt ließ nicht nur die beschädigten Statuen, sondern gleich alle Figuren restaurieren. Nun erstrahlen die Trikots in leuchtendem Rot. Die Kosten belaufen sich der Kommune zufolge auf rund 13 800 Euro und werden zum Großteil von der Versicherung übernommen.

Die "Elf Freunde" waren 2004 anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 aufgestellt worden und befinden sich im Eigentum der Stadt. Sie sind keinen echten Spielern nachempfunden, sondern stehen symbolisch für die große Tradition des 1. FC Kaiserslautern. Eigentlich heißt der Kreisel unterhalb des Fritz-Walter-Stadions Löwenburgkreisel, aber bekannter ist er unter der Bezeichnung Elf-Freunde-Kreisel.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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