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Fachtagung: Offene Wunde Kindesverlust in der DDR

Schwerin  

Fachtagung: Offene Wunde Kindesverlust in der DDR

14.11.2019, 15:29 Uhr | dpa

Fachtagung: Offene Wunde Kindesverlust in der DDR. Ein Mann sitzt vor einer leeren Schaukel

Ein Mann sitzt vor einer leeren Schaukel. Foto: Andreas Gebert/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Der Verlust eines Kindes in der DDR ist für viele Betroffene noch immer eine offene Wunde. Dies wurde bei der Fachtagung "Zwischen Zweifel und Akzeptanz. Kindstode, Kindesentzug und Adoptionen in der DDR - Der Umgang mit dem Unfassbaren" am Donnerstag in Schwerin deutlich. Manche Betroffene glauben, dass ihr Kind nicht, wie ihnen damals gesagt wurde, gestorben ist, sondern möglicherweise regimetreuen Genossen zur Adoption gegeben wurde. Die Landesbeauftragte für die Aufarbeitung der SED-Diktatur, Anne Drescher, sagte jedoch, dass in allen Verdachtsfällen, in denen ihre Behörde bislang recherchiert habe, kein Fall der Wegnahme eines Kindes habe belegt werden können. Bei Geburten im Krankenhaus habe es auch zu viele Beteiligte gegeben, als dass ein solches Verbrechen nicht bemerkt worden wäre, sagte sie.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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