Sie sind hier: Home > Regional >

Bund stockt Mittel für Museumsschiff "Seute Deern" auf

Bremerhaven  

Bund stockt Mittel für Museumsschiff "Seute Deern" auf

14.11.2019, 21:55 Uhr | dpa

Bund stockt Mittel für Museumsschiff "Seute Deern" auf. Traditionssegler "Seute Deern"

Das historische Segelschiff "Seute Deern". Foto: Carmen Jaspersen/Archiv (Quelle: dpa)

Mit der finanziellen Hilfe des Bundes soll das marode Bremerhavener Museumsschiff "Seute Deern" neu gebaut werden. Viele alte Schiffsteile müssten ersetzt werden, sagte der Sprecher des Deutschen Schifffahrtsmuseums, Thomas Joppig, am Freitag. Denn die hohe Summe ändere nichts am Zustand der Bark. Dass das Schiff erhalten werden kann, sei eine freudige Überraschung. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hatte am Vortag beschlossen, 46 Millionen Euro für das Schiff zu geben. Die Summe lasse Spielraum für die Sanierung weiterer Exponate im Museumshafen, sagte der SPD-Abgeordnete Uwe Schmidt.

Für viele Beobachter kommt die Finanzspritze für das "Süße Mädchen" überraschend. Im Oktober hieß es aus Bremerhaven noch, das Museumsschiff sei nicht mehr zu retten. Nach dem Willen des Stiftungsrats des Schifffahrtsmuseums sollte es abgewrackt werden. Die geschäftsführende Direktorin des Deutschen Schifffahrtsmuseums, Prof. Sunhild Kleingärtner, verwies darauf, dass der Museumshafen eine nachhaltige Perspektive brauche: "Das ist die Lehre, die aus Jahrzehnten der Unterfinanzierung und des Sanierungsstaus gezogen werden muss." Nötig seien Mittel, um die Instandhaltung der Schiffe und maritimen Objekte sicherzustellen. Der Stiftungsrat soll Mitte Dezember zusammenkommen, um über das weitere Vorgehen zu beraten.

Der 1919 in den USA gebaute Dreimaster, der auch als Restaurant genutzt wurde, liegt seit 1966 im Hafenbecken von Bremerhaven. Ende August sank das Schiff nach einem Wassereinbruch auf den Grund. Es wurde gehoben und schwimmt nur mit Hilfe leistungsstarker Pumpen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal