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Im Trend: Tattoos statt Trauerkleidung

Halle (Saale)  

Im Trend: Tattoos statt Trauerkleidung

15.11.2019, 06:51 Uhr | dpa

Tattoos als Zeichen der Trauer sind für immer mehr Menschen eine Möglichkeit, ihren Schmerz auszudrücken. "Es ist interessant, dass sich auch Leute in der Trauer tätowieren lassen, die vorher gar nichts mit Tattoos zu tun hatten, bis zur expliziten Abneigung oder Ablehnung", sagt die Künstlerin Stefanie Oeft-Geffarth aus Halle, die für eine Ausstellung und ein Buch Trauernde mit Tattoos fotografiert hat. 

"Weil die Zahl der Tätowierten in den vergangenen Jahren so stark angestiegen ist, gibt es auch mehr Trauer-Tattoos", sagt Mark Benecke, der Vorsitzende des Vereins Pro Tattoo.

"Dinge, die in unserer Kultur früher üblich waren, wie schwarze Trauerkleidung, sind von Tattoos abgelöst worden", sagt Norbert Mucksch vom Bundesverband Trauerbegleitung. Tattoos können ihm zufolge in der Trauer helfen und signalisieren: Ich trauere um einen Menschen und möchte das nicht nur zeigen, sondern möglicherweise auch körperlich spüren, durch den Schmerz beim Stechen des Tattoos.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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