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Kripo-Team soll Kriminalität gegen Senioren besser bekämpfen

Braunschweig  

Kripo-Team soll Kriminalität gegen Senioren besser bekämpfen

15.11.2019, 12:18 Uhr | dpa

Kripo-Team soll Kriminalität gegen Senioren besser bekämpfen. Ältere Frau telefoniert

Eine ältere Frau telefoniert mit einem schnurlosen Festnetztelefon. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/Archiv (Quelle: dpa)

Mit einem fünfköpfigen Team will die Polizei in Braunschweig die Bekämpfung von Straftaten gegen Senioren verstärken. Es gehe vorrangig darum, konzentriert gegen Trickbetrug und Diebstahl vorzugehen, sagte der Leiter des Zentralen Kriminalitätsdienstes, Uwe Lietzau, am Freitag. Mit der Schaffung eines eigenen Arbeitsbereiches mit Spezialisten wollen die Ermittler schneller reagieren können, wenn es zu einer Anrufwelle wegen Trickbetrügern kommt - etwa im Fall des sogenannten Enkeltricks.

Die klare Botschaft an die oft organisierten Banden lautet: "Die Täter sollen wissen, dass wir aktiv sind", sagte Hauptkommissar Jörn Memenga, der die neue Einheit seit November leitet. Wenn derartige Taten schnell erkannt würden, seien Fahndungen möglich. "Wenn die Opfer etwa aus eigener Scham nicht oder zu spät die Polizei anrufen, sind die Täter oft weg", sagte Memenga.

Der Enkeltrick und ähnliche Varianten werden nach Angaben des Innenministeriums in der Kriminalstatistik nicht explizit erfasst, sondern tauchen in der Rubrik "Sonstige weitere Betrugsarten" auf. Für das Beispiel der Inspektion Braunschweig nennt das Ministerium dabei in den vergangenen fünf Jahren aber immer deutlich mehr als 100 Fälle. Zuletzt sank die Zahl allerdings von 182 im Jahr 2017 auf 129 im vergangenen Jahr. Die Schadenssumme sei siebenstellig.

Nach einem Jahr soll die Arbeit der Experten evaluiert werden. Ziel sei es auch, die Abstimmung mit ähnlichen Gruppen in anderen Inspektionen in Niedersachsen und auch bundesweit zu verbessern.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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