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Erste Schulen in Sachsen-Anhalt mit ultraschnellem Internet

Magdeburg  

Erste Schulen in Sachsen-Anhalt mit ultraschnellem Internet

15.11.2019, 13:03 Uhr | dpa

Erste Schulen in Sachsen-Anhalt mit ultraschnellem Internet. Marco Tullner

Marco Tullner bei einer Veranstaltung. Foto: Ronny Hartmann/zb/dpa (Quelle: dpa)

Noch in diesem Jahr sollen die ersten 26 Schulen in Sachsen-Anhalt ultraschnelle Internetanschlüsse bekommen. Das kündigten Bildungsminister Marco Tullner und Finanzminister Michael Richter (beide CDU) am Freitag in Magdeburg an. Demnach startet die Telekom-Tochter T-Systems am Montag damit, die Einrichtungen mit Glasfaseranschlüssen zu versorgen. Zunächst profitieren vor allem Schulen in Magdeburg und Halle.

Rechnerisch müsste bis Weihnachten pro Werktag eine Schule angeschlossen werden, um das Pensum zu schaffen. Nächstes Jahr geht der Ausbau weiter. Geplant ist, dass bis Ende 2021 alle knapp 900 Schulen in Sachsen-Anhalt über die ultraschnellen Internetverbindungen verfügen. Voriges Jahr hatten die Minister noch Ende 2020 als Ziel ausgegeben.

Der Glasfaserausbau sei eine zwingende Grundlage für alle weiteren Bemühungen zu digitalen Projekten an Schulen, erklärte Bildungsminister Tullner. Wer angeschlossen ist, soll Daten mit einem Gigabit pro Sekunde herunterladen können. Beim Hochladen soll die Rate halb so groß sein. Das sind hohe Übertragungsraten.

Zum Vergleich: Bis vor Kurzem galt das Ziel der Bundesregierung, alle Haushalte in Deutschland mit 50 Megabit pro Sekunde ans Netz anzuschließen. Die Gigabitanschlüsse erlauben die zwanzigfache Geschwindigkeit. Derzeit plant die Bundesregierung, dass ab 2025 alle in Deutschland mit dieser Bandbreite surfen können.

Die Offensive des Landes gehört zu den Arbeiten am Landesdatennetz, dessen fast 30 Jahre alte Infrastruktur erneuert wird. Auch alle Behörden sollen laut Finanzministerium die schnellen Anschlüsse bekommen. Für das gesamte Projekt fließen 210 Millionen Euro.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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