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JU-Landeschef Bürkle warnt vor Entkernung der Union

Bad Waldsee  

JU-Landeschef Bürkle warnt vor Entkernung der Union

16.11.2019, 12:27 Uhr | dpa

JU-Landeschef Bürkle warnt vor Entkernung der Union. Philipp Bürkle

Philipp Bürkle lächelt in die Kamera. Foto: Sina Schuldt/dpa (Quelle: dpa)

Der Landesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Bürkle, hat mehr klare Kante in der Union gefordert. Die Menschen wollten politische Führung. "Die Union muss wieder den Takt angeben und diese Führung wieder übernehmen", sagte Bürkle am Samstag auf dem Landestag der Jungen Union Baden-Württemberg in Bad Waldsee im Kreis Ravensburg. "Auch als Volkspartei kann es nicht unser Ziel sein, uns selbst so zu entkernen, dass sich niemand mehr an uns stört." Man müsse auch mal Gegenwind aushalten - wenn die Grüne Jugend sage, man sei völlig auf dem falschen Dampfer, habe man alles richtig gemacht. "Die Zeit asymmetrischer Demobilisierung ist vorbei." In Zukunft heiße es wieder "Vorfahrt für klare Kante".

Mit asymmetrischer Demobilisierung ist ein Politikstil gemeint, der Stellungnahmen zu kontroversen Themen vermeidet oder gar die Position des politischen Gegners ganz oder teilweise als eigene übernimmt.

Im Zusammenhang mit der GroKo sprach Bürkle von einem Trauerspiel, das der SPD geschuldet sei, die sich politisch aufgegeben habe. Die Union müsse vorsichtig sein, dass man sich nicht auf den Weg der SPD mache. "Mit einem Toten Tango zu tanzen funktioniert einfach nicht."

Bürkle wurde vom JU-Landestag mit 80,1 Prozent als Landeschef bestätigt. Der 28-Jährige ist seit zwei Jahren im Amt. Angesichts innerparteilicher Machtkämpfe und andauernder Personaldebatten in der Bundes-CDU wurde in Bad Waldsee am Samstag auch ein Auftritt von Ex-Fraktionschef Friedrich Merz mit Spannung erwartet. Die JU in Baden-Württemberg hat eigenen Angaben zufolge etwa 10 000 Mitglieder.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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