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Erstes Apfelweinmuseum soll 2020 öffnen: Geldgeber gesucht

Hanau  

Erstes Apfelweinmuseum soll 2020 öffnen: Geldgeber gesucht

17.11.2019, 08:59 Uhr | dpa

Erstes Apfelweinmuseum soll 2020 öffnen: Geldgeber gesucht. Apfelwein

Eine Hand greift nach einem Apfelwein-Glas. Foto: Andreas Arnold/dpa (Quelle: dpa)

Die Fans des Kultgetränks müssen sich mit Blick auf die Eröffnung von Hessens erstem Apfelweinmuseum noch gedulden. Erst in vier bis sechs Monaten könne die Ausstellung gezeigt werden, sagte Jörg Stier, Vorsitzender des Vereins Apfelwein-Centrum Hessen. Der Verein sei auf der Suche nach Förderern und Sponsoren. Mit ihrer Hilfe soll die Museumskonzeption und Einrichtung der Räume realisiert werden. Rund 30 000 Euro seien nötig, erklärte Stier. Die Räume seien so gut wie fertig. Sie können schon für Vorträge und Lesungen genutzt werden.

In dem 50 Quadratmeter großen Mini-Museum neben einem Feinkostladen sollen Besucher bei freiem Eintritt Wissenswertes rund ums "Stöffche" erfahren. Dabei geht es unter anderem um das Handwerk des Kelterns und die Verbreitung des Apfelweins in der Welt.

Der Hingucker soll der "größte Bembel der Welt" werden, wie Keltermeister Stier sagt. Dabei handelt es sich um das typisch graue Gefäß mit seinen blauen Verzierungen - allerdings mit einem Fassungsvermögen von knapp 700 Litern und einer Höhe von 1,70 Meter. Als Beleg für die Einmaligkeit des Bembels hat Stier ein Zertifikat vom "Guinnessbuch der Rekorde". Passend dazu will er ein riesiges Apfelweinglas mit den typischen rautenförmigen Einkerbungen präsentieren, das 84 Liter fasst.

Der Main-Kinzig-Kreis (45 000 Euro) und die Stadt Hanau (15 000 Euro) unterstützen die Museums-Idee finanziell. Doch um die Investitionskosten von 90 000 Euro zu decken, fehlen noch 30 000 Euro, sagte Stier. Die Kosten für den laufenden Betrieb des Museums am Heumarkt in der Hanauer Innenstadt will der Verein über Eintrittsgelder für Veranstaltungen erwirtschaften.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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