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DFB-Gericht weist Halle-Einspruch erneut zurück

Halle (Saale)  

DFB-Gericht weist Halle-Einspruch erneut zurück

18.11.2019, 16:01 Uhr | dpa

DFB-Gericht weist Halle-Einspruch erneut zurück. Wehende DFB-Fahnen

Wehende DFB-Fahnen. Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hat den Einspruch von Drittligist Hallescher FC gegen die Wertung der Ligapartie gegen den SC Preußen Münster erneut zurückgewiesen. Wie im Einzelrichterverfahren vor knapp einem Monat entschied das Gericht auch nach mündlicher Verhandlung gegen den HFC. Das teilte der DFB am Montag mit. Eine Berufung ist binnen einer Woche möglich, das Verfahren würde dann zum DFB-Bundesgericht gehen. "Wir warten nun die schriftliche Urteilsbegründung ab und prüfen dann, inwiefern ein erneuter Widerspruch Sinn macht", sagte Sportdirektor Ralf Heskamp.

Beim 2:2 gegen Münster am 21. September hatte Schiedsrichter Michael Bacher aus Sicht der Hallenser einen Regelverstoß begangen, der das Endergebnis maßgeblich beeinflusste. Der Unparteiische hatte beim Stand von 2:1 in der 83. Minute bei zeitgleichen Wechseln auf HFC- und auf Preußen-Seite irrtümlicherweise den Hallenser Pascal Sohm vom Rasen geschickt, der aber gar nicht ausgewechselt werden sollte. Sekunden später war der zweite Treffer für Münster gefallen.

"Wir haben auch heute insbesondere nach der klaren Aussage des Schiedsrichters Michael Bacher keinen Regelverstoß feststellen können", sagte Stephan Oberholz, stellvertretender Vorsitzender des DFB-Sportgerichts. "Der Unmut und das Unverständnis der Hallenser über den missglückten Spielerwechsel sind für uns menschlich nachvollziehbar. Aber die Tatsachenentscheidungen des Unparteiischen, die in diesem Fall vorliegen, sind grundsätzlich nicht anfechtbar."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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