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US-Unternehmen baut künftig Batterien in Brandenburg

Ludwigsfelde  

US-Unternehmen baut künftig Batterien in Brandenburg

19.11.2019, 15:38 Uhr | dpa

Neue Großinvestition in Brandenburg: Der US-Batteriesystemhersteller Microvast kommt nach Ludwigsfelde (Teltow-Fläming). Gefertigt werden Batteriesysteme für Transporter und Lkw, für Sportwagen oder Geländewagen, sagte der Geschäftsführer der Microvast GmbH, Sascha Kelterborn. Zudem werde die Europa-Zentrale von Frankfurt/Main nach Ludwigsfelde verlegt. Erst vor einer Woche waren Ansiedlungspläne des Elektroautobauers Tesla in Grünheide bei Berlin bekannt geworden.

In der ersten Ausbauphase werden nach Microvast-Angaben 43 Millionen Euro investiert. Am Ende werde es ein dreistelliger Millionenbetrag sein, sagte er. Im Januar 2021 sollen die ersten Produkte vom Band laufen. Das Unternehmen liefert schnellladefähige Batterien, die in 10 bis 15 Minuten aufgeladen sind.

Kelterborn kündigte an, dass zunächst 100 Mitarbeiter in dem Werk beschäftigt werden. Am Ende sollen es 200 bis 250 Menschen sein, die in der Neuansiedlung auf dem Gewerbegelände "Eichspitze" Arbeit finden.

Eine Anlage wird pro Jahr etwa 300 000 bis 500 000 Module fertigen für 10 000 bis 15 000 Fahrzeuge. In der Endstufe werden Batteriesysteme für etwa 50 000 bis 75 000 Fahrzeuge ausgeliefert.

"Wichtig sind uns lange Lebensdauer und hohe Sicherheit", sagte Kelterborn. Bis heute sei kein einziger Feuerunfall in einem mit einer Microvast-Batterie bestücktem Fahrzeug bekannt. China und die USA hätten zwar einen Vorsprung in der Batteriefertigung, sagte er. Der sei nicht so schnell aufzuholen. Die Zukunft liege in der Branche jedoch darin, mit anderen Unternehmen strategische Partnerschaften bei diesen Produkten einzugehen.

"Wir sind stolz, Microvast hier zu haben", sagte Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD). Brandenburg wolle Musterland für die Energiewende sein. Noch fehle es allerdings an ausreichender Ladeinfrastuktur für Elektroautos. "Das muss voran getrieben werden", betonte er.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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