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Sachsen-Anhalt will dauerhaft mit Hashtag und Moderne werben

Magdeburg  

Sachsen-Anhalt will dauerhaft mit Hashtag und Moderne werben

19.11.2019, 16:03 Uhr | dpa

Sachsen-Anhalt will dauerhaft mit Hashtag und Moderne werben. Matthias Schuppe, Regierungssprecher in Sachsen-Anhalt

Matthias Schuppe, Regierungssprecher in Sachsen-Anhalt. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Sachsen-Anhalt will dauerhaft mit dem Slogan "modern denken" für sich werben. Die schwarz-rot-grüne Landesregierung sprach sich am Dienstag dafür aus, den Spruch in einer Variante mit Hashtag (#moderndenken) zum neuen Landesmotto auszurufen, wie Regierungssprecher Matthias Schuppe sagte.

Eigentlich wurde der Slogan für die Feierlichkeiten zum 100. Bauhaus-Jubiläum ausgewählt. Die Kunst- und Designschule gilt als eine der Begründerinnen der Moderne und hatte mehrere Jahre in Dessau ihren Sitz. Jetzt soll der Slogan das Bauhausjahr überdauern. Das Motto sei über einen längeren Zeitraum nutzbar und international verständlich, sagte Schuppe weiter. Unter dem Dachslogan sollen künftig einzelne Marketingkampagnen umgesetzt werden.

Nach Marketingkampagnen zu 500 Jahren Reformation sowie 100 Jahren Bauhaus habe es Forderungen aus der Wirtschaft sowie von den Hochschulen gegeben, mehr nach vorn statt zurückzuschauen, so Schuppe. Das Motto "modern denken" lasse das zu. Er verwies parallel dazu wieder auf den "riesigen Kulturschatz", der sich etwa in der hohen Dichte von fünf Welterbestätten im Land abbilde.

Für das Landesmarketing plante die Regierung knapp zwei Millionen Euro Budget pro Jahr ein. Das letzte Wort hat der Landtag. Mit welchen Inhalten Sachsen-Anhalt den Slogan füllt, entscheidet sich kommendes Jahr - dann soll die Kampagne neu ausgeschrieben werden.

Sachsen-Anhalts oberster Standortwerber Thomas Einsfelder hatte bereits im Januar für die Idee geworben, "modern denken" zum Dauermotto zu machen. Eine Dachkampagne sei wichtig, sowohl für das Werben um Touristen als auch Investoren, so sein Argument.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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