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Tod durch Stichverletzung: vier Jahre Haft für 31-Jährigen

Frankfurt (Oder)  

Tod durch Stichverletzung: vier Jahre Haft für 31-Jährigen

19.11.2019, 16:44 Uhr | dpa

Tod durch Stichverletzung: vier Jahre Haft für 31-Jährigen. Landgericht Frankfurt (Oder)

Der Zeugenstuhl vor Prozessbeginn im Landgericht. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa (Quelle: dpa)

Weil er einem Mann mit einem Messer in den Oberschenkel stach und dieser verblutete, ist ein 31-Jähriger zu mehreren Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht Frankfurt (Oder) sprach den Angeklagten der Körperverletzung mit Todesfolge und Beteiligung an einer Schlägerei am Dienstag schuldig. Wegen einer noch offenen Strafe eines Berliner Gerichtes müsse er nun für insgesamt vier Jahre ins Gefängnis, sagte ein Sprecher am Dienstag.

Das Gericht sah es nach Angabe des Gerichtes als erwiesen an, dass der Tod des 21 Jahre alten Berliners für den Angeklagten vorhersehbar war. Sein 29-jähriger Bruder wurde wegen gefährlicher Körperverletzung und Beteiligung an einer Schlägerei zu zwei Jahren Haft verurteilt. Die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt.

Nach den Ermittlungen soll der 31-jährige Angeklagte am 28. Februar 2018 vor dem S-Bahnhof Röntgental in Zepernick (Barnim) mit dem 21 Jahre alten Opfer und seinem Begleiter einen Streit angefangen haben. Der 31-Jährige rief seinen Bruder hinzu. Das spätere Opfer und sein Begleiter flüchteten. Die beiden Angeklagten folgten und brachten den 21-Jährigen zu Fall. Der ältere der beiden Angeklagten rammte dem am Boden liegenden Mann ein Messer zehn Zentimeter tief in den Oberschenkel. Dabei soll er eine Schlagader durchtrennt haben. Der junge Mann starb infolge der Stichverletzung.

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) hatte die zwei Brüder wegen Totschlags angeklagt. Für den älteren der beiden forderte sie in ihrem Plädoyer drei Jahre und zehn Monate, für den jüngeren drei Jahre Haft. Einen Tötungsvorsatz konnte das Gericht den Angeklagten nach den Worten des Sprechers jedoch nicht nachweisen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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