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24 000 Unterschriften für den Insektenschutz eingereicht

Potsdam  

24 000 Unterschriften für den Insektenschutz eingereicht

19.11.2019, 19:15 Uhr | dpa

24 000 Unterschriften für den Insektenschutz eingereicht. Ulrike Liedtke

Ulrike Liedtke (SPD), brandenburgische Landtags-Präsidentin, lächelt in die Kamera. Foto: Soeren Stache/zb/dpa (Quelle: dpa)

Die Initiatoren der Volksinitiative "Mehr als nur ein Summen" haben 15 Aktenordner voller Unterschriften für den Insektenschutz in Brandenburg eingereicht. "Wir erhoffen uns mit der Übergabe unserer 24 000 Unterschriften mehr für den Insektenschutz machen zu können", sagte der Präsident des Landesbauernverbands Brandenburg, Henrik Wendorff, nach Übergabe der Ordner an die Landtagspräsidentin Ulrike Liedtke am Dienstag. Ziel sei es, beim Insektenschutz Kompromisse zu finden. "Dazu wollen wir in den Dialog treten mit allen gesellschaftlichen Kräften." Dazu gehörten auch die Naturschutzverbände.

Auch diese sammeln in Brandenburg derzeit in einer Volksinitiative Unterschriften für den Insektenschutz. Nach Angaben des Landesvorsitzenden des Naturschutzbundes (Nabu), Friedhelm Schmitz-Jersch, hatten bisher knapp 68 000 Menschen unterschrieben. Sowohl der Nabu als auch der BUND Brandenburg kritisierten am Dienstag, die Forderungen des Bauernverbands gingen nicht weit genug. Während der Bauernverband eine Reduzierung von Pflanzenschutzmitteln anstrebt, fordern die Umweltschützer in ihrer Initiative "Artenvielfalt retten - Zukunft sichern" unter anderem in bestimmten Gebieten komplette Verbote. Sie wollen ihre Unterschriften in den kommenden Wochen an den Landtag übergeben, hieß es.

Für eine erfolgreiche Volksinitiative sind 20 000 Unterschriften notwendig. Dann muss sich der Landtag damit befassen. Falls dieser die Forderungen ablehnt, kann es in einer zweiten Stufe zu einem Volksbegehren kommen, für das 80 000 Unterschriften notwendig sind.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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