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Gequälte Kälber kamen aus Niedersachsen: Ermittlungen laufen

Konstanz  

Gequälte Kälber kamen aus Niedersachsen: Ermittlungen laufen

19.11.2019, 19:33 Uhr | dpa

Gequälte Kälber kamen aus Niedersachsen: Ermittlungen laufen. Ein "Polizei"-Schild

Ein Schild mit der Aufschrift "Polizei" ist zu sehen. Foto: Ralf Hirschberger/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Die 40 Kälber, die sich ein Jugendlicher über ein Internet-Kleinanzeigenportal gekauft haben soll, stammen aus Niedersachsen. Das sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Dienstag. Die Kälber waren am Samstag mit einem Tiertransport auf einen leerstehenden Hof nahe Konstanz geliefert worden. Ob alle Vorgaben eingehalten worden seien, werde derzeit ermittelt. Ersten Erkenntnissen zufolge wurden die Tiere aber nicht getränkt. Dies ist während einer Pause nach neun Stunden Fahrt vorgeschrieben.

Der 17-Jährige hatte die 40 Kälber zum Preis von 1500 Euro gekauft. Zeugen seien auf die Tiere aufmerksam geworden, die ohne Wasser, Milch und Futter untergebracht gewesen seien. Die Polizei fand auf dem Gelände zwei tote Kälber, sieben weitere mussten wegen ihres schlechten Gesundheitszustands eingeschläfert werden.

Die Kälber werden der Staatsanwaltschaft zufolge jetzt auf einem Hof im Kreis Konstanz aufgepäppelt. Sobald sie wieder gesund sind, sollen sie verkauft werden. Vom Erlös sollen die entstandenen Kosten bezahlt werden. Den Rest müsse der 17-Jährige bezahlen, hieß es. Der genaue Betrag war zunächst noch unklar.

Was der Jugendliche mit den Tieren vorgehabt hat, war ebenfalls unklar. Sowohl gegen den 17-Jährigen als auch gegen den mutmaßlichen Händler sowie den Spediteur der Tiere ermitteln die Behörden wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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