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Nach Attacke gegen Linienrichter Verfahren eingeleitet

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Nach Attacke gegen Linienrichter Verfahren eingeleitet

21.11.2019, 12:03 Uhr | dpa

Nach einem neuerlichen Übergriff auf einen Schiedsrichter bei einem Amateur-Fußballspiel in Rheinland-Pfalz hat der zuständige Verband ein Sportgerichtsverfahren eingeleitet. "Der offizielle Schiedsrichterbericht wird zeitnah erwartet. Auf Grundlage des § 25 der Rechts- und Verfahrensordnung sind bereits alle Beteiligten zur Stellungnahme durch den zuständigen Staffelleiter zu den Vorfällen aufgefordert worden", erklärte der Südwestdeutsche Fußballverband auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa) am Donnerstag.

In der Verbandspokalpartie TuS Rüssingen gegen Alemannia Waldalgesheim am Mittwochabend hatte ein Spieler der Heimmannschaft einem Linienrichter ins Gesicht geschlagen. Daraufhin brach der Schiedsrichter das Spiel nach 38 Minuten ab. "Der Südwestdeutsche Fußballverband verurteilt diesen Vorfall auf das schärfste und wird alle ihm zur Verfügung stehenden sportrechtlichen Mittel ergreifen", hieß es in dem Statement.

Zuständig für das Verfahren wird die Verbandsspruchkammer als erste Instanz innerhalb der Verbandes sein. "Diese Kammer ist mit sehr erfahrenen Juristen besetzt und wird schnellstmöglich aber auch mit der notwendigen Sorgfalt den Fall behandeln", hieß es in der Stellungnahme.

Der Täter hatte vor dem Angriff auf den Unparteiischen wegen eines Fouls die Rote Karte gesehen. Damit bleibt er automatisch bis zur Entscheidung der Spruchkammer gesperrt. Rüssingen spielte bereits wegen einer gelb-roten Karte in Unterzahl, führte aber in dem Halbfinale mit 1:0. Unmittelbar nach Abbruch des Spiels sei sofort Kontakt mit dem betroffenen Schiedsrichterteam aufgenommen worden, teilte der Verband mit.

Verbale und körperliche Übergriffe gegen Unparteiische hatten zuletzt den Amateurfußball bewegt. In Berlin gab es einen Schiedsrichter-Streik, zudem sorgte der Fall eines bewusstlos geschlagenen Referees in Südhessen bundesweit für Schlagzeilen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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