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Hauptaktionär von Heckler & Koch will in den Aufsichtsrat

Oberndorf am Neckar  

Hauptaktionär von Heckler & Koch will in den Aufsichtsrat

25.11.2019, 11:29 Uhr | dpa

Hauptaktionär von Heckler & Koch will in den Aufsichtsrat. Waffenhersteller Heckler & Koch

Das Logo am Stammsitz des Waffenherstellers Heckler & Koch. Foto: Patrick Seeger/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Überraschende Personalie beim Waffenhersteller Heckler & Koch: Vier Jahre nach seinem Abgang als Firmenchef will der Hauptaktionär Andreas Heeschen einen Posten im Aufsichtsrat haben. Er wolle dazu beitragen, die wirtschaftliche und finanzielle Zukunft der Firma zu sichern, teilte Heeschen am Montag mit.

Die Wahl soll am 19. Dezember bei einer außerordentlichen Hauptversammlung in Rottweil erfolgen. Sie gilt als sicher, da Heeschen knapp zwei Drittel des Stammkapitals hält. In dem Kontrollgremium sitzen dann zukünftig vier statt wie bisher nur drei Mitglieder. Vorsitzender bleibt der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr, Harald Kujat.

Bei Firmen ist es üblich, dass einflussreiche Aktionäre auch im Aufsichtsrat vertreten sind. Im Falle von Heckler & Koch ist es dennoch eine Überraschung, da sich Heeschen in den vergangenen Jahren im Hintergrund gehalten hat. Er war 2002 bei der Waffenschmiede eingestiegen, danach saß er bis 2015 in dem Beirat der operativ tätigen H&K GmbH. Im selben Jahr sprang er kurzzeitig als Geschäftsführer ein. Nun wechselt der Deutsche aller Voraussicht nach in den Aufsichtsrat der übergeordneten H&K AG.

Mit dem Schritt wolle er "ein deutliches Zeichen dafür setzen, dass Kontinuität und Identität des Unternehmens auch in Zukunft gewährleistet sind", erklärte der Investor. Unlängst war bekanntgeworden, dass Heeschen die Mehrheit an der Firma abgeben und ein anderer Aktionär das Ruder übernehmen will. Wer das ist, ist unklar. Das Bundeswirtschaftsministerium prüft den Aktienverkauf.

Heckler & Koch ist in einer schwierigen Phase. Der Schuldenberg ist hoch, im vergangenen Jahr waren die Zahlen tiefrot. 2019 peilt die 900-Mitarbeiter-Firma aber wieder einen kleinen Gewinn an.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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